Kommentar

Söders neue Lockerungen: Symbolpolitik

Der Landtagskorrespondent Ralf Müller über die kommenden Lockerungen.
| Ralf Müller
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Der Druck im Kessel steigt: Je stärker die Corona-Infektionswerte fallen, umso weniger sind auch staatstreue Bürger bereit, sich noch an restriktive Infektionsschutzmaßnahmen zu halten. Einiges von dem, was das Söder-Kabinett am Freitag an Lockerungen beschlossen hat, wird mehr oder weniger offen schon längst praktiziert - vor allem, was den Privatbereich betrifft.

Von Tests und Impfungen erhofft man nun, dass sie die Pandemie deutlich beherrschbarer machen. Doch beide Instrumente erweisen sich in der Realität nur als halb so toll, wie es die Regierenden gerne verkaufen. Bei den Antigen-Selbsttests mit ihren enormen Fehlerquoten liegt der Verdacht nahe, dass es sich im Wesentlichen um ein Instrument der Symbolpolitik und Selbsttäuschung handelt. Und beim Impfen, der einzig wirksamen Waffe gegen die Pandemie, muss festgestellt werden, dass der schon lange versprochene "Impfturbo" immer noch nicht eingesetzt hat.

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