Polizei: Todesopfer von San Diego retteten etliche Leben

Nach dem Angriff auf eine Moschee in San Diego werden neue Details zum Tathergang bekannt. Die Polizei ist sich sicher: Ohne das Einschreiten der Todesopfer wären noch mehr Menschen gestorben.
dpa |
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Polizei: Opfer von San Diego handelten heldenhaft.
Polizei: Opfer von San Diego handelten heldenhaft. © Jae C. Hong/AP/dpa
San Diego

Bei dem tödlichen Angriff auf eine Moschee in San Diego hat der getötete Wachmann der Einrichtung nach Darstellung der Polizei weit Schlimmeres verhindert. Sein Handeln hat zweifellos dazu geführt, dass die beiden Verdächtigen aufgehalten, abgelenkt und letztendlich abgehalten wurden, in den Bereich der Moschee vorzudringen, in dem sich bis zu 140 Kinder befanden, wie Polizeichef Scott Wahl bei einer Pressekonferenz sagte.

Demnach lieferte sich der Wachmann einen Schusswechsel mit den 17- und 18-jährigen Angreifern. Währenddessen sei zu sehen, wie er mit seinem Funkgerät die Abriegelung des Gebäudes veranlasst habe. "Leider kam er bei diesem Schusswechsel ums Leben."

30 Schusswaffen und eine Armbrust gefunden

Nach bisherigen Kenntnissen versuchten die beiden anderen Todesopfer zudem, die Aufmerksamkeit der Angreifer von der Moschee weg zu lenken hin zu einem Parkplatz. Wahl zufolge wurden die beiden Männer dort von den Angreifern eingekesselt und getötet. Wären die Tatverdächtigen nicht von ihrem Plan abgelenkt worden, "hätte es gestern zweifellos viel mehr Todesopfer gegeben", sagte Wahl. Die nahende Polizeipräsenz habe die Angreifer schließlich zur Flucht getrieben.

Bei dem Angriff auf das islamische Zentrum waren am Montag drei Menschen getötet worden, die beiden Tatverdächtigen wurden wenig später tot in einem Auto aufgefunden - mutmaßlich durch selbst zugefügte Schusswunden. Nach Angaben der Ermittler fand die Polizei in dem Fahrzeug antiislamische Schriften.

Wie Wahl weiter mitteilte, wurden bei Durchsuchungen weitere Beweisstücke gesichert. Darunter seien auch 30 Schusswaffen sowie eine Armbrust.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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