Kommentar

Sie steht für Neuanfang: Vorteil Baerbock

Das sagt Politik-Chefin Natalie Kettinger über die Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock.
| Natalie Kettinger
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Stimmt, Annalena Baerbock hat keine Regierungserfahrung. Was sie aber auch nicht hat: dunkle Flecken auf der grünen Weste.

Sie lieferte sich - anders als Armin Laschet - keine demokratieschädliche Schlammschlacht um die Kanzlerkandidatur und musste aufgrund eigener Schwäche die Aufstellung eines AfD-nahen Ex-Verfassungsschutzchefs im Osten hinnehmen.

Und sie wird - anders als Olaf Scholz - auch nicht ständig vor Untersuchungsausschüsse geladen, um dann wenig glaubhaft zu beteuern, sie könne sich nicht erinnern. Diese Mankos schaffen Sympathien.

Zumal Baerbock einen großen Vorteil mitbringt: Ein Kabinett unter Laschet, dazu mit einem Wirtschaftsminister Friedrich Merz, würde eher das Gestern als das Morgen verkörpern. Auch Olaf Scholz scheint irgendwie schon immer da gewesen zu sein.

Baerbock ist die Einzige im Rennen um die Kanzlerschaft, die für einen Neuanfang steht - und eben den wünschen sich offensichtlich immer mehr Bürger.

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