Schüsse in Frankreich – was wir wissen und was nicht

Bei Schüssen in der Region Paris stirbt ein Mensch, weitere werden verletzt. Der Innenminister spricht von einer "terroristischen Tat". Was sind die Hintergründe?
dpa |
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Ein Mann wurde nach Schüssen in Frankreich festgenommen.
Ein Mann wurde nach Schüssen in Frankreich festgenommen. © Emma Da Silva/AP/dpa
Trappes

Am Vormittag hat ein Mann in mehreren Gemeinden bei Paris aus einem Auto geschossen. Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez bezeichnete den Vorfall als "terroristische Tat". Was bislang bekannt ist.

Was wir wissen

  • Am Vormittag gegen 10.30 Uhr fielen Schüsse im Département Yvelines, westlich der Pariser Großraumregion. 
  • Ein Mann schoss laut Innenminister Laurent Nuñez aus einem Auto heraus an drei verschiedenen Orten. Zuerst fielen Schüsse in Trappes, danach in der angrenzenden Gemeinde La Verrière.
  • Laut Nuñez wurde bei dem Angriff mit einer automatischen Waffe geschossen. 
  • Ein Mensch kam ums Leben, vier weitere wurden teils sehr schwer verletzt, darunter ein zwölfjähriges Kind.
  • Die Pariser Anti-Terrorstaatsanwaltschaft teilte mit, sie habe eine Untersuchung eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf gezielte Tötung in Zusammenhang mit einem terroristischen Vorhaben sowie Waffenbesitz. 
  • Ein Mann wurde kurze Zeit nach der Tat festgenommen. 
  • Innenminister Nuñez sprach von Terror. "Die Ermittlungen laufen noch, aber es handelt sich eindeutig um ein terroristisches Verbrechen", sagte er vor Journalisten. 

Was wir nicht wissen

  • Die Motive müssen laut Innenminister Nuñez noch abschließend geklärt werden. Unter Berufung auf den zuständigen Staatsanwalt sagte er, dass die Hintergründe rassistischer Natur sein könnten. Weitere offizielle Informationen zu möglichen Motiven gab es zunächst nicht. 
  • Zur Identität des Festgenommenen gab es keine Angaben.
  • Auch weitere Details zu den Opfern gab es nicht.
  • Unklar ist auch, wie der Mann an die automatische Waffe gekommen sein konnte. 

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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