Scheuer: Kein Signal für Schwarz-Grün im Bund

Die Wahl von Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir als Spitzenkandidaten der Grünen ist für den CSU-Generalsekretär kein Zeichen für eine Schwarz-Grüne Koalition im Bund.
| Az/dpa
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Sieht kein Signal für Schwarz-Grün: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.
dpa Sieht kein Signal für Schwarz-Grün: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.

Bad Staffelstein - CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sieht in der Wahl von Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt zum Spitzenduo der Grünen für die Bundestagswahl kein Signal für Schwarz-Grün im Bund.

Auch wenn beide zum realpolitischen Flügel der Grünen gehören, sagte Scheuer: "Inhalte sind entscheidend. Und bei den Inhalten sind die Grünen beim letzten Parteitag stramm links abgebogen."

"Ein Koalitionsvertrag wird zwar von Personen besprochen, definiert sich aber durch die Inhalte", sagte Scheuer am Rande der Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion im oberfränkischen Kloster Banz der Deutschen Presse-Agentur. "Und Gemeinsamkeiten und Schnittmengen gibt es aus CSU-Sicht mit den Grünen sehr wenig."

Grüne wählen Özdemir und Göring-Eckardt als Spitzenkandidaten

Gerade bei den aktuellen Megathemen Sicherheit und Zuwanderung, die die Bevölkerung beschäftigten, stünden die Grünen nur "auf der Bremse". "Die Rezepte, mit Extremisten, mit Islamisten, mit Gefährdern umzugehen, erstrecken sich eher auf sozialpädagogische Betreuungsangebote und weniger auf strafrechtlicher Härte", kritisierte Scheuer.

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