Schavan zieht sich aus CDU-Spitze zurück

Bundesbildungsministerin Annette Schavan will sich aus der CDU-Spitze zurückziehen. "Ich habe mich entschieden, als stellvertretende CDU-Parteivorsitzende nicht mehr zur Verfügung zu stehen".
| dpa
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Bundesbildungsministerin Annette Schavan will sich aus der CDU-Spitze zurückziehen. "Ich habe mich entschieden, als stellvertretende CDU-Parteivorsitzende nicht mehr zur Verfügung zu stehen", sagte Schavan dem Magazin "Focus": "14 Jahre sind genug."

München - Beim letzten CDU-Bundesparteitag sei mit der Modernisierung der Bildungspolitik eines ihrer Kernanliegen verwirklicht worden. "Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, mich aus der Parteiführung zurück zu ziehen." Sie werde aber wieder für ein Bundestagsmandat kandidieren, denn ihre "Lust auf Politik" sei ungebrochen, sagte Schavan.

Neben Hessens Regierungschef Volker Bouffier und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen als bisherigen CDU-Vizes will der nordrhein- westfälische Landesvorsitzende Armin Laschet in die Bundesspitze aufrücken. Laut "Focus" wächst mit Schavans Rückzug der Druck auf den Stuttgarter CDU-Landeschef Thomas Strobl, für Baden-Württemberg einen der vier Stellvertreter-Posten anzustreben. Viele führende CDU-Politikern räumten auch der Oppositionsführerin in Mainz, Julia Klöckner, gute Chancen ein. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe will dem Magazin zufolge alles tun, um Kampfkandidaturen zu verhindern.

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