Russland und Nordkorea eröffnen erste Straßenverbindung

Nordkoreanische Soldaten halfen Russland bei der Zurückdrängung ukrainischer Truppen aus dem Gebiet Kursk. Nun rücken die beiden Staaten mit einem Brückenbau im Fernen Osten noch enger zusammen.
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Die neue Straßenverbindung im Fernen Osten zwischen Nordkorea und Russland ist für den Güterverkehr zwischen den beiden Staaten wichtig.
Die neue Straßenverbindung im Fernen Osten zwischen Nordkorea und Russland ist für den Güterverkehr zwischen den beiden Staaten wichtig. © Dmitry Ignatenko/Government of Primorsky Krai Region via AP/dpa
Wladiwostok

Zwischen Nordkorea und Russland gibt es nun erstmals eine Straßenverbindung. Der russische Ministerpräsident Michail Mischustin bezeichnete den Brückenbau in einer Rede gemäß einer Mitteilung als "historisches Ereignis". Die Bauarbeiten seien nach "buchstäblich 16 Monaten" abgeschlossen worden. Täglich können am Grenzübergang demnach 300 Fahrzeuge abgefertigt werden. Den Angaben nach hat die Brücke über den Grenzfluss Tumannaja (Tumen) eine Länge von einem Kilometer. Nordkorea werde dadurch an den internationalen Transportkorridor "West-Ost" über Wladiwostok nach St. Petersburg im Nordwesten Russlands angeschlossen. 

Moskau und Pjöngjang vereinbarten den Brückenbau 2024. Davor waren die beiden Staaten lediglich durch eine bereits 1959 eröffnete Eisenbahnbrücke auf dem Landweg verbunden. Nordkorea und Russland teilen dabei nur eine etwas mehr als 17 Kilometer lange Landgrenze entlang des Grenzflusses Tumannaja (Tumen).

Nordkorea ist für Russland in dessen 2022 begonnenen Krieg gegen die Ukraine ein wichtiger Verbündeter. Pjöngjang liefert dabei unter anderem Munition und hat laut Schätzungen des südkoreanischen Geheimdienstes bis zu 15.000 Soldaten zur Unterstützung Moskaus im Ukraine-Krieg entsandt. Die Straßenverbindung vereinfacht die Logistik zwischen den beiden Staaten.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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