Russische Besatzungsbehörden melden Stromausfälle

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Ihre Gegenangriffe bringen Moskau zunehmend in Bedrängnis. Dass es Probleme gibt, gibt sogar Kremlchef Putin zu.
dpa |
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Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Mit ihren Gegenangriffen bringt sie die Führung in Moskau zunehmend in Bedrängnis. (Archivbild)
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Mit ihren Gegenangriffen bringt sie die Führung in Moskau zunehmend in Bedrängnis. (Archivbild) © Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Cherson/Saporischschja

In den russisch besetzten Teilen der Südukraine gibt es nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden Stromausfälle. "Alle Kreise des Gebiets Cherson sind ganz oder teilweise ohne Strom", schrieb der Chef der dortigen russischen Besatzungsverwaltung, Wladimir Saldo, bei Telegram. Energieversorger und Einsatzkräfte arbeiteten daran, die Stromversorgung in den Haushalten so schnell wie möglich wiederherzustellen.

Auch der von Russland für das Gebiet Saporischschja eingesetzte Gouverneur Jewgeni Balizki schrieb in der Nacht von Notabschaltungen und Schäden an Energieanlagen nach ukrainischen Angriffen auf das Stromnetz. 

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg und bringt Moskau mit Gegenangriffen zunehmend in Bedrängnis. In einem Interview mit dem kremlnahen Korrespondenten des Staatsfernsehens, Pawel Sarubin, gestand Kremlchef Wladimir Putin am Vorabend Probleme ein. Es sei offensichtlich, dass Angriffe auf die kritische Infrastruktur allgemein und insbesondere auf die Energieinfrastruktur Probleme verursachen, sagte Putin. Man beobachte einen gewissen Mangel, aber keinen kritischen. 

Die Ukraine hat ihre Angriffe in den vergangenen Monaten stark ausgeweitet und zielt dabei vor allem auf die russische Ölindustrie. Das hat zunächst auf der seit 2014 besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim, aber inzwischen auch in einem Großteil der russischen Regionen zu Versorgungsproblemen mit Kraftstoff geführt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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