Rubio: Mögliche Ausweitung des Ukraine-Kriegs sorgt USA

In Europa hat die Sorge vor hybriden russischen Angriffen zuletzt zugenommen. Wie schätzt der US-Außenminister die Lage ein?
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Den USA bereitet eine mögliche Ausweitung des Ukraine-Kriegs auf andere Regionen Sorgen - sagt Außenminister Rubio.
Den USA bereitet eine mögliche Ausweitung des Ukraine-Kriegs auf andere Regionen Sorgen - sagt Außenminister Rubio. © Yuki Iwamura/AP/dpa
Washington

Den USA bereitet nach Angaben von Außenminister Marco Rubio eine mögliche Ausweitung des russischen Kriegs gegen die Ukraine auf weitere Länder Sorgen. Als möglichen Auslöser für so ein Szenario zählte er am Rande der UN-Generaldebatte in New York unter anderem hybride Angriffe oder Sabotageattacke auf. "Diese Dinge geben Anlass zur Sorge. Wir sprechen das in zahlreichen Treffen mit verschiedenen Ländern an", betonte Rubio. Kurz zuvor hatte er sich in New York mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow getroffen. 

Unter hybrider Kriegsführung versteht man eine Kombination aus militärischen, wirtschaftlichen, geheimdienstlichen und propagandistischen Mitteln. Dazu zählen auch Cyberattacken und Desinformationskampagnen, um die öffentliche Meinung etwa vor Wahlen zu beeinflussen.

Rubio war von einer Reporterin explizit auch auf den mutmaßlich russischen Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle angesprochen worden. In seiner allgemein gehaltenen Antwort ging er aber nicht auf den konkreten Fall ein. 

Am Flughafen Leipzig/Halle war Anfang August eine mit Sprengstoff präparierte Drohne neben ukrainischen Frachtflugzeugen gefunden worden. Die Bundesregierung macht Russland dafür verantwortlich.

Trump: Russland greift seit Jahren Verbündete der Ukraine an

US-Präsident Donald Trump hatte Russland vergangene Woche der Angriffe auf Verbündete der Ukraine bezichtigt. "Seit etwa fünf Jahren greifen sie die Verbündeten der Ukraine an", sagte er im Weißen Haus auf eine Reporterfrage nach entsprechenden Sorgen in Polen. "Ich glaube, da sind sich alle einig", sagte Trump weiter. 

Polens Ministerpräsident Donald Tusk hatte zuvor mitgeteilt, er rechne bald mit stärkeren russischen Angriffen auf die Ukraine wie auf ihre Unterstützer. Nach Einschätzung von Geheimdiensten könnte es zu scheinbar versehentlichen Attacken mit Drohnen und Raketen auf die Länder kommen, die der Ukraine Beistand leisten – darunter Polen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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