Kommentar

Quarantäneregeln an Schulen: Endlich Praktikables

Der AZ-Korrespondent Claus Schöner zu den Quarantäneregeln an Schulen.
| Claus Schöner
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
2  Kommentare Artikel empfehlen

Es ist erstaunlich, wie sehr sich diese Republik etwas auf ihren Föderalismus einbildet, zugleich aber stets nach Einheitlichkeit gerufen wird. Auch bei den Corona-Regeln in den Schulen.

Mit bisherigen Quarantäneregeln wird Schülern und Eltern zu viel zugemutet

Ohne Einheitlichkeit, so der Tenor in Bund und Ländern, sei keine Akzeptanz der Bürger zu erwarten. Doch darum geht es in Wahrheit nicht. Wenn Regeln sinnvoll und verständlich sind und klar kommuniziert wird, warum sie aufgestellt wurden, dann müssen sie nicht in Flensburg und Oberstdorf identisch sein.

Lesen Sie auch

Mit den bisherigen Quarantäneregeln wird Schülern und Eltern zu viel zugemutet. Mitunter werden nach einem Corona-Befund ganze Klassen für zwei Wochen nach Hause geschickt. Man fragt sich, wie es dazu nach mehr als eineinhalb Jahren Pandemie noch immer kommen kann, in denen gebetsmühlenartig versichert wurde, flächendeckender Präsenzunterricht habe höchste Priorität. Nun endlich sollen praktikable Regeln her.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 2  Kommentare – mitdiskutieren Artikel empfehlen
2 Kommentare
Artikel kommentieren