Putins Strategie: Eine Revanche
Die Tinte unter der auf Vermittlung der UN und der Türkei zustande gekommenen Vereinbarung war noch nicht trocken, da schlugen russische Raketen ausgerechnet im Hafen von Odessa ein. Dem Hafen, von dem aus ukrainisches Getreide in die Welt verschifft werden soll. Der Kriegsverbrecher im Kreml denkt gar nicht daran, sich an das Abkommen zu halten.
Putin verunsichert seine Gegner immer wieder aufs Neue
Das gehört zu seiner Strategie: Den Gegner und die Welt immer wieder aufs Neue zu verunsichern und über seinen nächsten Schritt im Ungewissen lassen. In diesem Fall dürfte auch der Wunsch eine Rolle gespielt haben, sich beim Türken Recep Tayyip Erdogan zu revanchieren, der Putin vor einem bilateralen Treffen in Teheran warten ließ und so brüskierte. Es ist im Sinne aller Menschen, die wegen Putins Überfall auf die Ukraine von Hunger bedroht sind, zu hoffen, dass das Abkommen noch zu retten ist. Gut stehen die Chancen nicht.
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Der wahre tscharlie am 25.07.2022 15:48 Uhr / Bewertung:
Es könnte natürlich so sein, wie Herr Sauer schreibt.
Schließlich kriegt Erdogan auch Waffen aus Russland. Und dass Erdogan Putin warten läßt, läßt den Schluß zu, dass Erdogan glaubt, durch seine Vermittlerrolle in einer besonderen Position ist, und sich das erlauben kann.
Das wird sich aber schnell ändern, wenn der Krieg irgendwann vorbei ist und Putin Erdogan für dieses "Foul" abstrafen wird.Antworten
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katzundmaus am 25.07.2022 07:56 Uhr / Bewertung:
Erdogan hintergeht jeden. Wir sollten endlich konsequent gegen die Türkei vorgehen.
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nicht er hat auf Hafen schiessen lassen. Ich freue mich, dass er Putin in Teheran warten ließ. Ansonsten stimme ich Ihnen zu, man muss Erdogan und seine Hintergedanken im Auge behalten. Seine Spielereien/Erpressungen um EU-Eintritt für Schweden und Finnland..........
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