Putin sauer auf Türkei: "Helfershelfer von Terroristen"

Der Abschuss des russischen Kampfflugzeuges über Syrien könnte die Türken noch teuer zu stehen kommen, geht es nach Russlands Präsident Wladimier Putin. Das russische Oberhaupt droht den Türken mit ernsthaften Konsequenzen.
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Russlands Präsident Wladimir Putin ist überaus verärgert über das türkische Verhalten nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs.
dpa/HABERTURK TV CHANNEL Russlands Präsident Wladimir Putin ist überaus verärgert über das türkische Verhalten nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs.

Sotschi - Russlands Präsident Wladimir Putin droht der Türkei wegen des Abschusses eines russischen Kampfjets im Grenzgebiet zu Syrien ernsthafte Konsequenzen an. Die russischen Piloten schonten sich im Kampf gegen den Terror nicht, sagte Putin live im russischen Fernsehen.

"Doch der heutige Verlust ist ein Stoß in den Rücken, begangen von Helfershelfern von Terroristen", sagte Putin bei einem Treffen mit dem jordanischen König Abdullah II. in Sotschi.

 

Putin bezeichnet türkischen Angriff als "Verbrechen"

 

Das russische Flugzeug Su-24 habe bei seinem Kampfeinsatz gegen Terroristen in Syrien keine Gefahr für die Türkei dargestellt. Es sei von einem türkischen Kampfjet einen Kilometer innerhalb syrischen Luftraums getroffen worden. Die Absturzstelle liege vier Kilometer innerhalb Syriens.

Lesen Sie hier: Ein Pilot gefangen, einer tot? Türkei schießt russisches Kampfflugzeug ab

"Das tragische Ereignis wird ernsthafte Auswirkungen auf die russisch-türkischen Beziehungen haben", sagte Putin. "Wir werden niemals dulden, dass solche Verbrechen wie das heutige begangen werden." Nach dem Abschuss habe sich die Türkei nicht etwa an Russland gewandt, sondern eine Sondersitzung der Nato einberufen.

Die türkischen Streitkräfte hatten mitgeteilt, ein Flugzeug unbekannter Herkunft habe den türkischen Luftraum verletzt, Warnungen ignoriert und sei daraufhin abgeschossen worden.

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