Pressestimmen zur Festnahme von Ex-Prinz Andrew

Die Festnahme des früheren Prinzen Andrew ist ein tiefer Einschnitt für die britische Monarchie - und ein Tiefpunkt im Skandal um Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Das Königreich ist in Aufruhr.
dpa |
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Ex-Prinz Andrew hat die britische Monarchie in eine tiefe Krise gestürzt.
Ex-Prinz Andrew hat die britische Monarchie in eine tiefe Krise gestürzt. © Jordan Pettitt/Pool PA/dpa
London

Das Vereinigte Königreich steht am Morgen nach der Festnahme des früheren Prinzen Andrew unter Schock. Der jüngere Bruder von König Charles III. war am Donnerstag abgeführt und zu seiner Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein befragt worden. Ihm wird vorgeworfen, in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter vertrauliche Dokumente an den 2019 gestorbenen US-Unternehmer weitergeleitet haben. Das schreibt die wenig zimperliche britische Presse auf den Titelseiten:

"The Times": "Die Festnahme von Andrew. Andrew Mountbatten-Windsor wurde gestern Morgen auf dem königlichen Familiensitz Sandringham festgenommen - und löste die größte Krise für die Monarchie seit der Abdankung aus."

"Daily Mail": "Niedergang. Erschöpft wirkend, beschämt und verfolgt: Andrew wird elf Stunden nach seiner Festnahme aus dem Polizeigewahrsam entlassen - nachdem seine Verhaftung die moderne Monarchie in ihre größte Not gestürzt hatte."

"The Sun": "Jetzt schwitzt er. Erstes Mitglied des Königshauses in Haft seit Charles I., 1647. Elf Stunden im Polizeigewahrsam…am Geburtstag. Der König sagt: "Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen"."

"The Guardian": "König sagt nach Andrews Festnahme: "Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen". (...) nachdem sein Bruder Andrew Mountbatten-Windsor in einem beispiellosen Schritt wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt festgenommen wurde."

"The Daily Telegraph": "Andrew festgenommen. Er verließ die Polizeistation bei Einbruch der Dunkelheit. Zusammengesunken auf dem Rücksitz eines Autos, mit müdem Blick und erschöpft, wirkte Andrew Mountbatten-Windsor wie ein Mann, der die ganze Last seiner Vergangenheit und Zukunft auf den Schultern trägt"

"Daily Mirror": "König: "Das Gesetz muss seinen Lauf nehmen". Der beschämte Andrew Mountbatten-Windsor versteckt sein Gesicht, während er nach einer Befragung durch die Polizei an seinem 66. Geburtstag zusammengesunken in einem Auto sitzt."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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