Drei Getötete bei Attacke auf Islam-Zentrum in San Diego

Großeinsatz der Polizei in San Diego nach Schüssen an einem islamischen Zentrum. Die Beamten finden drei Todesopfer und zwei mutmaßliche Täter im Teenager-Alter, die sich wohl das Leben nahmen.
dpa |
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Es gab drei Todesopfer.
Es gab drei Todesopfer. © Gregory Bull/AP/dpa
San Diego

Bei einem Angriff auf ein großes islamisches Zentrum in San Diego sind drei Menschen getötet worden. Zwei mutmaßliche Angreifer seien in einem Auto auf dem Parkplatz tot aufgefunden worden, sagte Polizeichef Scott Wahl. Die Behörden gehen aktuell davon aus, dass sich die Verdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren selbst das Leben nahmen. Zu dem Zentrum gehören eine Moschee und eine Schule. Auf Hubschrauberaufnahmen war zu sehen, wie Kinder aus dem Gebäude herausgeleitet wurden.

Einer der Getöteten ist der Polizei zufolge ein Wachmann des Zentrums, bei den beiden anderen handelt es sich laut Medienberichten um Mitarbeiter. Alle drei Opfer sind der Polizei zufolge erwachsene Männer. Nähere Angaben zu ihrer Identität machte die Polizei zunächst nicht.

Zeuge hörte rund 30 Schüsse

Da es sich um eine religiöse Einrichtung handele, betrachte die Polizei die Attacke bis auf Weiteres als ein Hassverbrechen, sagte Wahl. Deswegen sei auch die Bundespolizei FBI eingeschaltet worden. Nach bisherigen Kenntnissen hat kein Polizist seine Waffe abgefeuert.

Die Polizei hatte mit einem massiven Einsatz auf Berichte über einen Schützen an dem Zentrum reagiert, zu dem neben der Moschee auch eine Schule gehört. Ein Zeuge sagte dem Sender CBS News, er habe etwa 30 Schüsse gehört und daraufhin die Polizei verständigt.

Die umliegenden Straßen und eine anliegende Autobahn waren von dutzenden Polizeifahrzeugen blockiert. Die Polizei richtete einen Sammelplatz für Familienmitglieder ein.

US-Präsident Donald Trump reagierte bestürzt auf den Vorfall. Es sei eine "entsetzliche Situation", sagte er in Washington.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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