Polizei-Großeinsatz: 460 Beamte durchsuchen Objekte

Groß-Razzia in Berlin! Mit rund 460 Beamten durchsuchte die Polizei am Dienstagmorgen über 20 Objekte in der Hauptstadt, die mit dem verbotenen Moschee-Verein Fussilet in Verbindung stehen.
| AZ/dpa
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Polizisten stehen am Dienstagmorgen vor der Fussilet-Moschee in Berlin-Moabit.
Gregor Fischer/dpa Polizisten stehen am Dienstagmorgen vor der Fussilet-Moschee in Berlin-Moabit.

Berlin - Das Berliner Behörden haben den Moschee-Verein Fussilet verboten, in dem auch der Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri verkehrte. Die Polizei durchsuchte am Dienstagmorgen 24 Objekte in der Hauptstadt. Der Einsatz mit 460 Beamten laufe seit sechs Uhr morgens und erfolge als Amtshilfe für die Innenverwaltung, sagte ein Polizeisprecher.

Berlin-Attentäter war oft in der Moschee

Die Gebetsräume waren nach Erkenntnissen der Polizei ein Treffpunkt gewaltbereiter Islamisten. Dem Verbotsantrag der Innenverwaltung gab das Verwaltungsgericht nach Angaben der Polizei bereits am 15. Februar statt. Die Moschee schloss ihre Räume bereits vor einer Woche von selbst.

Bei den durchsuchten Orten handele es sich um Wohnungen, zwei Firmensitze und sechs Hafträume in den Berliner Haftanstalten Moabit und Tegel, twitterte die Polizei.

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Amri hatte die Moschee oft besucht. Er tötete am 19. Dezember einen polnischen LKW-Fahrer, entführte dessen Lastwagen und fuhr auf den Weihnachtsmarkt, wo er weitere elf Menschen tötete und mehr als 50 zum Teil schwer verletzte.

Über eine Verbotsverfügung gegen den Verein "Fussilet 33" wird seit 2015 diskutiert. Nach dem Terroranschlag sollte das Verbot eigentlich schnell kommen.

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