Pentagon veröffentlicht erste geheime UFO-Akten

Geheime UFO-Files jetzt online. Was ist enthalten? Mysteriöse Aufnahmen und alte FBI-Dokumente. Das Pentagon öffnet erstmals Archive für die Öffentlichkeit.
dpa |
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Das Pentagon spricht von der ersten Veröffentlichung bisher geheimer Akten "zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen". (Archivbild)
Das Pentagon spricht von der ersten Veröffentlichung bisher geheimer Akten "zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen". (Archivbild) © U.S. Department of Defense/dpa
Washington

Außerirdische und andere unbekannte Phänomene: Das US-Verteidigungsministerium hat damit begonnen, neue Akten zu UFOs zu veröffentlichen. Es sei die erste Veröffentlichung bisher geheimer Akten "zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen", teilte das Pentagon in Washington mit. Die amerikanische Bevölkerung habe nun sofortigen Zugriff auf die Dokumente.

Auf einer Pentagon-Website zu nicht identifizierten anomalen Phänomenen finden sich neben Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Flugobjekten auch ältere Dokumente von Ministerien und Behörden. Die erste Veröffentlichung umfasst gut 160 Dateien.

Trump: "Viel Spaß und genießt es!"

US-Präsident Donald Trump hatte eine Veröffentlichung bereits vor Monaten angekündigt. Nun sei die erste Tranche zur öffentlichen Einsicht freigegeben worden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er habe seine Regierung angewiesen, "Regierungsakten zu identifizieren und bereitzustellen, die sich auf außerirdisches Leben, nicht identifizierte Luftphänomene und nicht identifizierte Flugobjekte beziehen".

Während es frühere Regierungen versäumt hätten, in dieser Angelegenheit Transparenz zu zeigen, könnten die Menschen mit diesen neuen Dokumenten und Videos nun selbst entscheiden: "WAS ZUM TEUFEL IST HIER LOS? Viel Spaß und genießt es!", so Trump weiter.

Auch im Beitrag des Ministeriums auf der Plattform X heißt es, während frühere Regierungen versucht hätten, die amerikanische Bevölkerung zu diskreditieren oder abzuschrecken, lege Präsident Trump "großen Wert darauf, der Öffentlichkeit maximale Transparenz zu bieten, damit sie sich letztlich selbst ein Urteil über die in diesen Akten enthaltenen Informationen bilden kann."

Trump im Februar: "hochkomplexe, äußerst interessante Themen"

Trump hatte im Februar angekündigt, Akten zu diesen und weiteren "hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen" veröffentlichen zu lassen. 

Aufgrund des "enormen Interesses" habe er Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie weitere Ministerien und Behörden angewiesen, entsprechendes Material zu identifizieren und freizugeben. Die Ankündigung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als es vor allem Druck auf Trump gab, alle Akten zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu veröffentlichen.

An der Initiative sind neben dem Pentagon den Angaben zufolge das Weiße Haus, das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste, das Energieministerium, die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA, das FBI sowie weitere Abteilungen der US-Nachrichtendienste beteiligt. 

Verteidigungsminister Hegseth betonte, die hinter Geheimhaltungsstufen verborgenen Akten hätten lange Zeit berechtigte Spekulationen angeheizt. "Und es ist an der Zeit, dass das amerikanische Volk sich selbst ein Bild davon macht." Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard sprach von einem ersten Schritt. FBI-Direktor Kash Patel betonte, die Freigabebemühungen würden mit Sorgfalt und Integrität unterstützt, Sicherheit habe oberste Priorität.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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