Pauli lästert über CSU-Führung: "Manche erwarten eine Rebellin"

Nein, mit den jüngsten Querelen in der CSU habe sie nichts zu tun. Aber Gabriele Pauli geht in einem Interview hart ins Gericht mit den Stoiber-Nachfolgern Beckstein ("hat die Fraktion nicht im Griff") und Huber ("mehr schlecht als recht"). Was die Ex-Rebellin sagt, was sie plant.
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Gabriele Pauli während des CSU-Parteitags im September 2007
dpa Gabriele Pauli während des CSU-Parteitags im September 2007

Nein, mit den jüngsten Querelen in der CSU habe sie nichts zu tun. Aber Gabriele Pauli geht in einem Interview hart ins Gericht mit den Stoiber-Nachfolgern Beckstein ("hat die Fraktion nicht im Griff") und Huber ("mehr schlecht als recht"). Was die Ex-Rebellin sagt, was sie plant.

Die als „CSU-Rebellin“ bekanntgewordene Politikerin Gabriele Pauli hat die Doppelspitze ihrer früheren Partei attackiert. Die scheidende Fürther Landrätin sagte der Illustrierten „Bunte“, Ministerpräsident Günther Beckstein und CSU-Chef Erwin Huber seien „kein führungsstarkes Duo“. Mit den gegenwärtigen Querelen in der CSU habe sie zwar nichts zu tun. Sie habe aber „manchmal den Eindruck: Manche warten wieder auf einen Rebellen oder eine Rebellin“.

Die Kritik Paulis am früheren Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Edmund Stoiber hatte mit zu dessen Rückzug beigetragen. Inzwischen ist sie aus der CSU ausgetreten.

Pauli sagte über Stoibers Nachfolger: „Da ist kein Gleichklang. Beckstein hat die Fraktion nicht im Griff und Huber repräsentiert Bayern in Berlin mehr schlecht als recht.“ Außerdem versuchten beide Politiker, „sich aus der Verantwortung zu stehlen“.

Pauli wird Ende April aus ihrem Amt als Fürther Landrätin ausscheiden. Sie betonte, auch danach bleibe sie ein politischer Mensch. Pauli fügte hinzu: „Und ansonsten bin ich frei wie ein Vogel, ich vertraue auf meine Kraft und den Himmel.“ (ddp)

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