Obama beruft Homosexuelle in Olympia-Delegation

Keine Kabinettsmitglieder und dafür lesbische Sportlerinnen: Die USA senden mit ihrer Olympia-Delegation für Sotschi eine klare Botschaft - und auch Präsident Obama selbst wird nicht zu den Winterspielen reisen. 
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US-Präsident Barack Obama schickt die lesbische Tennislegende und Homosexuellenrechtlerin Billie Jean King nach Sotschi zu den Olympischen Winterspielen. Ein klares Signal des Präsidenten - hier bei der Trauerfeier für Nelson Mandela in Johannesburg.
dpa US-Präsident Barack Obama schickt die lesbische Tennislegende und Homosexuellenrechtlerin Billie Jean King nach Sotschi zu den Olympischen Winterspielen. Ein klares Signal des Präsidenten - hier bei der Trauerfeier für Nelson Mandela in Johannesburg.

Keine Kabinettsmitglieder und dafür lesbische Sportlerinnen: Die USA senden mit ihrer Olympia-Delegation für Sotschi eine klare Botschaft - und auch Präsident Obama selbst wird nicht zu den Winterspielen reisen.

Washington - US-Präsident Barack Obama hat mit der Nominierung zweier homosexueller Sportstars in seine Olympia-Delegation ein Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung in Russland gesetzt. Der Staatschef berief Tennislegende Billie Jean King (70) und Eishockey-Nationalspielerin Caitlin Cahow (28) vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi (7. bis 23. Februar) in das von der ehemaligen Ministerin für innere Sicherheit, Janet Napolitano (56), angeführte Aufgebot.

Zuvor hatte Obama bereits verdeutlicht, dass er einen Boykott der Winterspiele aufgrund des Anti-Homosexuellen-Gesetzes in Russland nicht als Option sieht, sondern Erfolge von schwulen und lesbischen US-Athleten für die bessere Antwort auf die diskriminierende Vorschrift hält.

Seit Juni steht in Russland die Verbreitung von Informationen über Homosexualität an Minderjährige unter Strafe. Das von Staatspräsident Wladimir Putin unterzeichnete Gesetz hatte international Zweifel an der Offenheit und den Gastgeberfähigkeiten Russlands bei den Winterspielen aufkommen lassen.

Auch der Verzicht von Bundespräsident Joachim Gauck und Frankreichs Staatspräsident François Hollande auf einen Besuch der Spiele am Schwarzen Meer wurde damit in Verbindung gebracht.

 

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