Noch ein Republikaner in Obamas Mannschaft

Er gilt als überparteilich agierender, gemäßigter Republikaner: Durch diese Eigenschaften hatte Ray LaHood gute Karten beim künftigen Präsidenten. Mit dem neuen Verkehrsminister ist dessen Kabinett fast komplett.
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Ray LaHood, Republikaner aus Illinois
AP Ray LaHood, Republikaner aus Illinois

Er gilt als überparteilich agierender, gemäßigter Republikaner: Durch diese Eigenschaften hatte Ray LaHood gute Karten beim künftigen Präsidenten. Mit dem neuen Verkehrsminister ist dessen Kabinett fast komplett.

Der künftige US-Präsident Barack Obama will den republikanischen Kongressabgeordneten Ray LaHood zum Verkehrsminister berufen. Das verlautete am Mittwoch aus Kreisen der Demokratischen Partei. Der 63-jährige LaHood wäre nach Verteidigungsminister Robert Gates, den Obama aus dem Kabinett von George W. Bush übernehmen will, der zweite Republikaner in seiner Regierungsmannschaft. Obama beriet am Mittwoch den Senator Ken Salazar zum Innenminister und den Exgouverneur Tom Vilseck um Landwirtschaftsminister. Die Nominierungen müssen noch vom Senat bestätigt werden.

Der 58-jährige Vilsack wurde 1998 erstmals zum Gouverneur von Iowa gewählt und erwarb sich in dem ländlich geprägten Staat im Mittleren Westen eine Reputation als Mann der Mitte. Unter anderem setzte er sich für die Förderung alternativer Energien zur Entwicklung ländlicher Regionen ein.

Börsenaufsicht in der Kritik - Schapiro soll übernehmen

Die Finanzexpertin Mary Schapiro soll neue Leiterin der Börsenaufsicht SEC werden. Das verlautete aus Kreisen der Demokratischen Partei. Schapiro leitet derzeit die Regulierungsorganisation FINRA und gehörte zuvor der SEC sechs Jahre lang an. Die SEC ist in der Finanzmarktkrise in Kritik geraten. Ihr wurde vorgeworfen, nicht rechtzeitig auf krisenhafte Entwicklungen an der Wall Street reagiert zu haben. Der wichtigste noch offene Kabinettsposten ist nun das Ressort Arbeit. Auch die Nominierung neuer Chefs der Geheimdienste und die Auswahl eines Handelsbeauftragten stehen aus. Die Nominierung für diese Posten wird noch diese Woche erwartet.

Bush lädt zum Mittagessen ein

Der scheidende US-Präsident George W. Bush hat seinen Nachfolger Barack Obama sowie die drei noch lebenden Ex-Präsidenten Bill Clinton, George Bush senior und Jimmy Carter zu einem Treffen ins Weiße Haus eingeladen. Das gemeinsame Mittagessen soll am 7. Januar stattfinden, wie Bushs Sprecherin Dana Perino am Mittwoch mitteilte. Obama tritt sein Amt am 20. Januar an. Bush hat ihm einen reibungslosen Übergang versprochen. Vor kurzem gab es ein ähnliches Treffen der Stabschefs des Weißen Hauses, an dem auch Obamas künftiger Stabschef Rahm Emanuel teilnahm. (AP)

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