Kommentar

Neue Regierung im Amt: Wichtiger Zeitpunkt

Der Berlin-Korrespondent Stefan Lange über die Regierungsbildung.
| Stefan Lange
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Es ist das eingetreten, was sich viele gewünscht hatten: In Deutschland stehen noch vor Weihnachten die neue Regierung und ihr Kanzler fest. Der Zeitpunkt ist wichtig und keine Lappalie.

Eine zähe Regierungsbildung über die Feiertage, wie wir sie nach der letzten Bundestagswahl erlebten, und das daraus resultierende Machtvakuum hätten fatale Auswirkungen gehabt. Neben der Corona-Pandemie droht ein Krieg in der Ukraine, in Mali ist der bewaffnete Konflikt wieder entflammt, die Inflation frisst die Reserven der privaten Haushalte auf - die Problemliste ist lang und damit ja noch gar nicht beendet.

Deutschland hat eine gewichtige Stimme im Konzert der Staatengemeinschaft und braucht dringend wieder einen Kanzler, der den Ton angibt.

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