Netanjahu: Israel bereit für Verteidigung und Angriff

US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe im Iran-Krieg verlängert – die Lage bleibt jedoch brandgefährlich. Israel sieht sich laut Regierungschef Netanjahu für alle Szenarien gerüstet.
dpa |
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild)
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. (Archivbild) © Marc Israel Sellem/Pool The Jerusalem Post/AP/dpa
Jerusalem

Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Konflikt mit dem Iran ist Israel nach Angaben des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu "auf jedes Szenario vorbereitet". Dies gelte "in der Verteidigung und im Angriff", sagte der 76-Jährige bei einem Treffen mit Soldaten der israelischen Raketenabwehr in der Nähe von Jerusalem. Er besuchte die Soldaten im Rahmen des 78. Unabhängigkeitstag Israels. 

Auch der israelische Generalstabschef Ejal Zamir sagte, die israelischen Streitkräfte seien "bereit, an allen Fronten sofort und mit großer Stärke wieder zum Kampf zurückzukehren." US-Präsident Donald Trump hatte eine Waffenruhe im Iran-Krieg vorerst verlängert. Ob der Konflikt dennoch fortgesetzt wird, ist ungewiss. 

Der jüngste Krieg begann am 28. Februar mit massiven Luftangriffen der USA und Israel auf iranische Ziele, bei denen auch Revolutionsführer Ali Chamenei getötet wurde. Der Iran, flankiert von der schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon, reagierte mit Gegenangriffen. Neben Zielen in Israel wurden auch US-Militärstützpunkte sowie weitere Ziele in arabischen Golfstaaten getroffen.

Der Iran feuerte nach Angaben des israelischen Militärs binnen sechs Wochen rund 650 ballistische Raketen auf Israel ab. Mehr als die Hälfte dieser Raketen trug demnach Streubomben-Sprengköpfe, die zahlreiche kleinere Sprengkörper ungezielt über große Gebiete verteilen. Dies erschwerte es der Raketenabwehr, die Geschosse abzufangen. In vielen Städten des kleinen Mittelmeerlandes kam es zu Einschlägen, bei denen Menschen getötet und Gebäude zerstört wurden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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