Nach Wohnungs-Razzia: Anti-Terror-Einsatz beendet

Bei einem Anti-Terror-Einsatz in Paris kam am Mittwochmorgen zu schweren Schusswechseln zwischen Polizei und mutmaßlichen Terrorhelfern, eine Frau sprengte sich in Luft.
| az/dpa
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Polizeieinsatz in Saint-Denis: Der gesuchte Terrorist Abdelhamid Abaaoud soll sich in einer Wohnung im Norden von Paris verschanzen.
dpa 7 Polizeieinsatz in Saint-Denis: Der gesuchte Terrorist Abdelhamid Abaaoud soll sich in einer Wohnung im Norden von Paris verschanzen.
Polizeieinsatz in Saint-Denis: Der gesuchte Terrorist Abdelhamid Abaaoud soll sich in einer Wohnung im Norden von Paris verschanzen.
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Polizeieinsatz in Saint-Denis: Der gesuchte Terrorist Abdelhamid Abaaoud soll sich in einer Wohnung im Norden von Paris verschanzen.
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Bei einem Anti-Terror-Einsatz in Paris kam es am Mittwochmorgen zu schweren Schusswechseln zwischen Polizei und mutmaßlichen Terrorhelfern, eine Frau sprengte sich in Luft.

  • In Saint-Denis, einem Vorort von Paris, kam es am frühen Mittwochmorgen zu heftigen Schusswechseln zwischen der Polizei und Terror-Verdächtigen
  • Der Zugriff galt den dringend als Terrorhelfer verdächtigten Abdelhamid Abaaoud und Salah Abdeslam
  • Bei der Stürmung des Gebäudes, unweit des Stade de France, hat sich eine Frau in die Luft gesprengt
  • Staatsanwaltschaft bestätigt zwei Tote und sieben Festnahmen

 

Die aktuellen Entwicklungen im AZ-Liveblog:

 

 

 

Vielen Dank, dass Sie unseren Newsblog zum Anti-Terror-Einsatz in Paris mitverfolgt haben. Wir halten Sie ab jetzt wieder in unserem Politik-Ressort über die Geschehnisse in Paris auf dem Laufenden.

 

+++ Hollande: Gab Verbindung zu Anschlag am Freitag +++

Zwischen den am Mittwoch in Saint-Denis festgenommenen mutmaßlichen Terroristen und den Anschlägen vom Freitag in Paris gibt es nach Angaben von Frankreichs Präsident François Hollande eine Verbindung. Das sagte der Staatschef am Mittwoch während einer Veranstaltung mit französischen Bürgermeistern.

 

+++ Polizei umstellt Kirche in Saint-Denis +++

Wie sich mittlerweile herausstellte handelte es sich bei dem Einsatz an der Kirche Saint-Denis-de-l’Estrée um einen Fehlalarm. Das berichtet die Le Monde. Nach Augenzeugenberichten brachen die Einsatzkräfte die abgeschlossenen Holztür der Kirche auf, nach einer Viertelstunde konnte dann allerdings Entwarnung gegeben werden.

 

 

 

+++ Anti-Terror-Einsatz offiziell beendet +++

Laut einem Regierungssprecher ist der Anti-Terror-Einsatz in Saint-Denis beendet. Soldaten und Einsatzkräfte sichern die Gegend weiterhin ab.

 

+++ Zahl der Verhaftungen erhöht sich auf sieben +++

Im Zusammenhang mit dem Anti-Terror-Einsatz am Mittwochmorgen hat die Polizei mittlerweile sieben Personen festgenommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur AP. Die Festgenommenen sollen sich alle in der Wohnung aufgehalten haben.

 

+++ Fünf Polizisten verletzt, ein Polizeihund getötet +++

Laut einem Bericht der französischen Polizei sind bei dem Einsatz fünf Einsatzkräfte leicht verletzt worden. Der Polizeihund Diesel, ein Belgischer Schäferhund von sieben Jahren, ist bei einem der Schusswechsell allerdings getötet worden.

 

+++ Hollande beruft Sondersitzung ein +++

Während der Anti-Terror-Aktion in Saint-Denis hat Frankreichs Präsident François Hollande für die Sicherheit des Landes wichtige Regierungsmitglieder um sich versammelt. Neben Premierminister Manuel Valls kam nach Berichten französischer Medien am Mittwoch auch Innenminister Bernard Cazeneuve in den Élyséepalast.

 

+++ Eine Person noch im Haus +++

Wie die Polizei fünf Stunden nach Beginn der Razzia mitteilt, soll sich immer noch ein mutmaßlicher Terrorhelfer in der belagerten Wohnung aufhalten. Ob es sich um den Hauptverdächtigen Abdelhamid Abaaoud handelt, ist nicht bekannt. Der Einsatz ist immer noch nicht beendet.

 

 

+++ Staatsanwalt bestätigt zwei Tote und fünf Festnahmen +++

In einer Pressemitteilung der fanzösischen Staatsanwaltschaft heißt es, dass bei dem Einsatz zwei Menschen getötet worden sind, eine davon ist die Frau, die sich in die Luft sprengte. Desweiteren kam es zu sieben Festnahmen. Offenbar ist auch der Vermieter der belagerten Wohnung unter den Festgenommenen.

 

+++ Terrorwarnung: Air-France-Flugzeuge mussten zwischenlanden +++

Zwei Flugzeuge der französischen Fluggesellschaft Air France sind nach anonymen Drohungen auf Flügen von den USA nach Paris umgeleitet worden. Eine Maschine sei in Los Angeles gestartet und auf dem Weg nach Paris auf einen Flughafen in Salt Lake City (Bundesstaat Utah) gelotst worden, der zweite Flieger startete in Washington und musste in Halifax in Kanada zwischenlanden. Das teilte der Flughafen in der Nacht auf Mittwoch mit. Mehr dazu hier.

 

+++ Medien: Mindestens drei Menschen tot +++

Wie mehrere französische Fernsehsender berichten, sollen mindestens drei Menschen bei dem Einsatz ums Leben gekommen sein. Neben der Frau, die sich mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft gesprent hat, soll es noch zwei weitere Tote geben. Offenbar soll auch ein Passant unter den Toten sein. Das berichten französische Medien, offiziell bestätigt ist diese Meldung jedoch nicht.

 

+++ AFP berichtet von zwei Festnahmen in Saint-Denis  +++

Die Lage im Pariser Vorort Saint-Denis ist weiter unübersichtlich: Laut Berichten der französischen Nachrichtenagentur AFP sollen nach dem Einsatz der Spezialkräfte und Soldaten am Mittwochmorgen zwei Personen verhaften worden sein.

 

+++ Zugriff galt Terrorverdächtigem Abdelhamid Abaaoud +++

Der Zugriff richtete sich gegen den Islamisten Abdelhamid Abaaoud, der als Drahtzieher der Anschläge vom Freitag mit 129 Todesopfern gesucht wird. Dies berichteten mehrere französische Medien unter Berufung auf Ermittler. Der 28-Jährige ist der meistgesuchte Islamist Belgiens. Er hat marokkanische Wurzeln und lebte früher in der Brüsseler Islamistenhochburg Molenbeek, zuletzt soll er sich in Syrien aufgehalten und für die Terrormiliz Islamischer Staat gekämpft haben.

 

+++ Frau sprengt sich in die Luft +++

Als die Sondereinsatzkräfte das Gebäude in Saint-Denis stürmten, sprengte sich eine Frau mit einem Sprengstoffgürtel in die Luft. Das berichten mehrere französiche Medien.

 

 

+++ Lage unübersichtlich: Berichte von mehrere Toten und Verletzten +++

Während des Einsatzes am frühen Mittwochmorgen in Saint-Denis kam es zu einem Schusswechsel. In der Wohnung sollen sich mehrere Männer verschanzt haben. Die Anwohner wurden aufgerufen, in ihren Wohnungen zu bleiben. Über dem Gebiet waren Hubschrauber zu hören. Nach Angaben der Feuerwehr gab es einen Leichtverletzten.

Anonyme Terror-Drohung: Zwei

 

 

In der französischen Hauptstadt waren am Freitagabend bei einer Anschlagserie 129 Menschen getötet worden. Seitdem gibt es umfassende Aktionen und Durchsuchungen der Polizei im ganzen Land.

In Saint-Denis steht das Stade de France. Die Terroristen hatten auch dort ein Blutbad anrichten wollen, als die deutsche Nationalmannschaft gegen Frankreich spielte. Die Extremisten gelangten aber nicht ins Stadion.

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