Nach Schüssen: Trump will erneut zu Presse-Dinner kommen

Es war im April ein Schockmoment, als die US-Regierung nach Schüssen auf einem Gala-Dinner evakuiert werden musste. Im Juli wird das Treffen der US-Hauptstadtpresse nachgeholt - und Trump will kommen.
dpa |
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Der Schock saß damals tief (Archivbild).
Der Schock saß damals tief (Archivbild). © Allison Robbert/FR172296 AP/dpa
Washington

US-Präsident Donald Trump will zum Nachholtermin des wegen Schüssen abgebrochenen Gala-Dinners der US-Hauptstadtpresse kommen. Er habe zugesagt, am 24. Juli dort eine Rede zu halten, kündigte der Republikaner auf der Plattform Truth Social an. Ende April hatte ein bewaffneter 31-Jähriger in dem Hotel, in dem das Abendessen in Anwesenheit des US-Präsidenten abgehalten wurde, eine Sicherheitsschleuse gestürmt - er erreichte den Ballsaal aber nicht. 

Es fielen jedoch Schüsse. Ein Beamter der Sicherheitsbehörden wurde getroffen, seine Schutzweste verhinderte schwerere Verletzungen. Die US-Regierung wurde in Sicherheit gebracht und das Dinner abgebrochen. Danach entbrannte auch eine Debatte um die Sicherheit am Veranstaltungsort. 

Ausrichtungsort ist dieses Mal nach Trumps Angaben ein anderes Hotel in der US-Hauptstadt. Es handele sich um das Waldorf Astoria, das wenige Straßen vom Weißen Haus entfernt liegt.

Es war im April das erste Mal gewesen, dass Trump in der Funktion als US-Präsident kam, zuvor hatte er das Gala-Dinner der White House Correspondents’ Association als Präsident boykottiert. Er bezeichnet Medien gerne als "Feinde des Volkes". 

Einmal jährlich richtet die Organisation der Journalisten, die in Washington über die Politik der US-Regierung berichtet, ein Gala-Dinner aus, bei dem Vertreter des Weißen Hauses und auch andere Prominente zu Gast sind. Die Journalisten-Vereinigung der im Weißen Haus akkreditierten Korrespondenten veranstaltet den Festabend seit mehr als 100 Jahren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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