Medien: Republikaner Fuller ersetzt US-Abgeordnete Greene

Sie war einst eine Vertraute von Trump, doch bei der Veröffentlichung der Epstein-Akten gerieten die Abgeordneten Greene und der US-Präsident aneinander. Nun gibt es einen Nachfolger für Greene.
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Der US-Republikaner Clay Fuller hat die Wahl zum Kongressabgeordneten für sich entschieden.
Der US-Republikaner Clay Fuller hat die Wahl zum Kongressabgeordneten für sich entschieden. © Mike Stewart/AP/dpa
Washington

Der Republikaner Clay Fuller ersetzt Medien zufolge die Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene. Die Bürger des 14. Wahlbezirks im Nordwesten des US-Bundesstaates Georgia stimmten mehrheitlich für ihn, wie unter anderem "Politico" und die "New York Times" berichteten. US-Präsident Donald Trump hatte sich vor der Wahl für Fuller ausgesprochen.

Greene, einst glühende Unterstützerin von Trump, war nach einem öffentlichen Zerwürfnis zur erbitterten Widersacherin des US-Präsidenten geworden. Im November kündigte die rechte Hardlinerin dann ihren Rücktritt zu Anfang Januar 2026 an. Die 51-Jährige kritisierte Trump etwa dafür, wie die Veröffentlichung der Ermittlungsakten zum Fall um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein gehandhabt wurde. Trump bezeichnete Greene unterdessen als "durchgeknallt".

Greene zeigte sich in ihrem damaligen Statement frustriert: Wenn sie sich für amerikanische Frauen einsetze, die missbraucht worden seien, "sollte ich dafür nicht als Verräterin bezeichnet und vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, für den ich gekämpft habe, bedroht werden".

Das Repräsentantenhaus ist neben dem Senat eine von zwei Kongresskammern. Sie bilden das US-Parlament. Während das Repräsentantenhaus 435 Abgeordneten zählt, setzt sich der Senat aus 100 Senatorinnen und Senatoren zusammen. Anfang November werden dann alle Kongressabgeordneten sowie etwa ein Drittel des Senats bei den wichtigen Zwischenwahlen neu bestimmt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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