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Markus Söder oder Armin Laschet: Die Kanzlerkandidatur der Union

Politik-Vize Clemens Hagen zur K-Frage der Union.
| Clemens Hagen
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Schon Friedrich der Große verlangte von seinen Generälen, sie müssten Fortune haben. Der Alte Fritz wäre zufrieden gewesen mit Markus Söder.

Bayerns Landeschef verdankt seinen in der Corona-Krise erworbenen Ruhm vor allem einem Glücksumstand: der bundesweiten medialen Aufmerksamkeit, die der Vorsitz in der Ministerpräsidentenkonferenz mit sich bringt. Da saß Söder - und sitzt noch bis Oktober - bei Pressekonferenzen stets Seite an Seite mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, ganz Staatsmann, ganz Kanzler im Wartestand.

Sein - in Wahrheit einziger ernsthafter - Konkurrent Armin Laschet macht es dem Franken allerdings auch leicht. Mit seinem Satz, die Tönnies-Leiharbeiter hätten das Coronavirus aus Rumänien und Bulgarien eingeschleppt und damit den Ausbruch in den Schlachtbetrieben erst verursacht, hat sich der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen einen üblen Fauxpas geleistet. Einen, an den sich die Menschen erinnern werden. So ist Söders Stärke vor allem Laschets Schwäche.

Lesen Sie hier: Kanzlerkandidat Markus Söder? "Mein Platz ist immer in Bayern"

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