Mamdani kritisiert indirekt Einwanderungspolitik von Trump

Die Vereinigten Staaten von Amerika werden 250 Jahre alt. US-Präsident Trump hat dazu große Reden angekündigt. New Yorks Bürgermeister kommt ihm zuvor.
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New Yorks Bürgermeister Mamdani hat eine Rede zum 250. Geburtstag der USA gehalten.
New Yorks Bürgermeister Mamdani hat eine Rede zum 250. Geburtstag der USA gehalten. © Anna Connors/Pool The New York Times/AP/dpa
New York

Bei einer Rede anlässlich des 250. Geburtstags der Vereinigten Staaten hat New Yorks linker Bürgermeister Zohran Mamdani die Einwanderungspolitik der Regierung von US-Präsident Donald Trump indirekt scharf kritisiert. "Wenn man sie fragt, wird Amerika weniger, je mehr Menschen es willkommen heißt", sagte Mamdani, der sich dabei auf "die Mächtigen" bezog und Trump nicht namentlich erwähnte. "Sie werden dir sagen, dass Amerika nur denjenigen gehört, die den richtigen Akzent haben oder die richtige Hautfarbe. Sie bestehen darauf, dass der Rest von uns dankbar sein sollte, die Erlaubnis zum Besuchen zu haben."

Mamdani - der Trump schon oft scharf kritisiert, sich aber auch mehrfach mit ihm getroffen hat - saß bei der Rede an einem Schreibtisch, den der erste US-Präsident George Washington (1732-1799) einst genutzt hatte. Umringt war er von eingebürgerten Einwanderern, die US-Flaggen hielten. Auch Mamdani selbst ist nicht in den USA geboren worden, sondern in Uganda, und bekam erst später im Leben die US-Staatsbürgerschaft.

250. Geburtstag der USA wird auch in New York groß gefeiert

Die Vereinigten Staaten von Amerika feiern an diesem Samstag die 250-jährige Geschichte ihres Landes. An dem ohnehin traditionsreichen Festtag werden dieses Jahr besonders große Feierlichkeiten erwartet - auch US-Präsident Trump hat Ansprachen angekündigt. 

In New York soll es unter anderem ein großes Feuerwerk geben. Zudem soll der berühmte Ball auf einem Hochhaus am Times Square zum ersten Mal in seiner Geschichte an einem anderen Tag als Silvester herabgelassen werden. An der Freiheitsstatue gab es eine Lichtshow, und im Hafen der Metropole ist eine Schiffsparade geplant, an der auch das deutsche Segelschulschiff Gorch Fock soll dabei sein. 

Der 4. Juli wird in den USA als Unabhängigkeitstag groß gefeiert. An diesem Tag im Jahr 1776 hatten Abgesandte der 13 Kolonien in Nordamerika die Unabhängigkeitserklärung verabschiedet, mit der sie sich als Vereinigte Staaten von Amerika von Großbritannien lösten. Die Unabhängigkeitserklärung gilt somit als Geburtsstunde der USA.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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