Macht Schwarzenegger Donald Trump zum Show-Präsidenten?

Dass Donald Trump gleichzeitig US-Präsident und Produzent einer TV-Show ist, sorgt in den USA für Aufregung. Der neue Moderator des Formats, Arnold Schwarzenegger, findet das nicht schlimm - und hat sogar noch größere Pläne.
| (hub/spot)
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Washington - Arnold Schwarzenegger (69, "True Lies") ist der neue Gastgeber der US-Show "Celebrity Apprentice" - und hat damit einen berühmten Vorgänger auf diesem Posten. Den hat Schwarzenegger nämlich vom zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump (70) geerbt. Nach einer Pressekonferenz zu der Sendung, die Anfang Januar in eine neue Staffel startet, sagte Schwarzenegger zu "People": "Was zählt ist, dass Trump einen großartigen Job gemacht hat 14 Staffeln lang und ich muss in diese großen Fußstapfen treten in dieser 15. Staffel. Ich liebe die Show und ich wollte immer so etwas machen. Ich bin dankbar, dass er Präsidentschaftskandidat wurde, und ich diese Möglichkeit hier bekam."

Sehr begeistert schien Arnold Schwarzenegger nicht von Präsidentschaftskandidat Trump. Mehr dazu auf Clipfish

Trump war in "The Apprentice" und "Celebrity Apprentice" seit den Anfängen des Formats 2004 zu sehen und auch Executive Producer - das wird auch so bleiben, wenn er im Weißen Haus sitzt. Zu sehen war er in der Reality-Show aber nicht mehr, seit er sich in den Wahlkampf stürzte. Damit, dass Trump weiter als Produzent fungiert, hat Schwarzenegger keine Probleme: Als er Gouverneur von Kalifornien geworden sei, tauchte sein Name auch weiter in "Terminator" auf und er habe Geld dafür bekommen.

"Es geht nicht um Politik"

Trump wird im Januar also gleichzeitig US-Präsident und Produzent der neuen "Celebrity Apprentice"-Staffel. Am Set wird er allerdings nicht erwartet - oder doch? Schwarzenegger scherzte: "Ich glaube nicht, dass wir zusammen durch die Sendung führen, aber vielleicht können wir ihn als einen der Gast-Berater haben, wenn er Zeit hat." Der Schauspieler erinnerte noch einmal daran, dass dies eine Entertainment-Show sei, in der Promis Geld für wohltätige Zwecke sammeln können. "Es geht nicht um Politik." Ursprünglich suchte Trump in der Sendung Mitarbeiter für sein Firmenkonglomerat. Berühmt wurde vor allem sein Spruch "You're fired" ("Sie sind gefeuert").

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