Libanon: Zwölf Menschen bei israelischen Angriffen getötet

Die Waffenruhe zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel ist fragil. Im Libanon sterben laut libanesischen Angaben wieder viele Menschen bei israelischen Angriffen.
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Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon ist fragil.
Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon ist fragil. © Hassan Ammar/AP/dpa
Beirut/Tel Aviv

Trotz Waffenruhe zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz dauern die gegenseitigen Angriffe an. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte laut der staatlichen Nachrichtenagentur NNA mit, bei israelischen Angriffen auf Orte im Südlibanon seien zwölf Menschen ums Leben gekommen und 25 weitere verletzt worden. Eines der Opfer sei ein Kind. Die israelische Armee äußerte sich zu den Vorfällen zunächst nicht. 

Israels Armee teilte auf der Plattform Telegram mit, sie habe mehrere mit Sprengstoff beladene Drohnen und eine Rakete abgefangen, die ihre Soldaten im Südlibanon bedroht hätten. Mehrere Abfangraketen seien gestartet worden. Laut Medienberichten wurden im Südlibanon und in Nordisrael vier israelische Soldaten leicht verletzt. 

Offiziell gilt im Krieg zwischen der Hisbollah und Israel eine Waffenruhe. Faktisch kommt es aber täglich zu Angriffen beider Seiten. Die israelischen Streitkräfte sind auch mit Bodentruppen im Südlibanon aktiv. Der Libanon selbst ist offiziell keine Konfliktpartei. Im Zuge des Iran-Kriegs war auch der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah erneut eskaliert. 

Die USA dringen angesichts der fragilen Waffenruhe auf direkte Gespräche zwischen Israel und dem Libanon auf höchster Ebene. Die Waffenruhe hatte US-Präsident Donald Trump Mitte April nach Gesprächen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun verkündet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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