Leo XIV. zu Besuch in Argentinien gelandet
Papst Leo XIV. ist zu einem dreitägigen Besuch in Argentinien angekommen, der Heimat seines vergangenes Jahr verstorbenen Vorgängers Franziskus. In der Hauptstadt Buenos Aires wurde das Oberhaupt der katholischen Kirche am Abend von Präsident Javier Milei begrüßt. Zuvor hatte Leo in Uruguay, der ersten Station seiner insgesamt zwölftägigen Südamerika-Reise, noch eine große Messe mit etwa 50.000 Teilnehmern gefeiert.
Der letzte Besuch eines Papstes in dem 46-Millionen-Einwohner-Land Argentinien liegt fast vier Jahrzehnte zurück: 1987 reiste der polnische Papst Johannes Paul II. dorthin. Franziskus kehrte als Pontifex nie in seine Heimat zurück. Vermutet wird, dass er befürchtete, in die dortige Politik hineingezogen zu werden. Argentinien wird heute von dem rechtspopulistischen Staatschef Milei regiert. Die Zahl der Menschen, die sich zum katholischen Glauben bekennen, hat deutlich abgenommen.
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