Kommentar

Lauterbachs Wettlauf mit Omikron

Der AZ-Korrespondent Claus Schöner über Lauterbachs Impfstoff-Beschaffung.
| Claus Schöner
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An seiner Kommunikation muss Karl Lauterbach noch feilen. In der Debatte über die Impfstoff-Versorgung hat der Gesundheitsminister keine gute Figur gemacht. Er hatte den Anschein entstehen lassen, Vorgänger Jens Spahn habe eine riesige Impfstoff-Lücke zu verantworten. Selbst wenn Lauterbach später sagte, er mache Spahn keinen Vorwurf, war dieser Eindruck da.

Noch besteht Hoffnung 

Und ebenso die Befürchtung, Millionen Menschen kämen nicht rechtzeitig an das Vakzin. Tatsächlich konnte Spahn kaum vorhersehen, dass Omikron die Bürger in Massen zum Boostern bewegen würde.

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Doch besteht Hoffnung, dass Lauterbach Millionen zusätzliche Dosen organisiert. Gestern schrillten die Alarmglocken schon nicht mehr so laut.

Freedom Day zu früh gefeiert

Zumindest nicht, was die Vakzin-Bestände angeht. Anders sieht es mit Omikron aus. In Großbritannien schießen die Infektionszahlen in die Höhe. Die Briten müssen jetzt womöglich erkennen, dass sie ihren Freedom Day zu früh gefeiert haben.

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