Kuba will seine Schulden bei Tschechien mit Rum zurückzahlen

Kuba hat der tschechischen Regierung angeboten, seine Schulden nicht in Dollar, sondern in Naturalien zu bezahlen: mit Rum.
| L. Schauer
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Ungewöhnlicher Vorschlag aus Havanna: Die kubanische Regierung will ihre Schulden in Rum zurückzahlen.
dpa Ungewöhnlicher Vorschlag aus Havanna: Die kubanische Regierung will ihre Schulden in Rum zurückzahlen.

Havanna - Kuba schuldet Tschechien noch Geld. Und zwar schon länger. Die Forderungen reichen in eine Zeit zurück, in der das kommunistische Kuba und die damalige Tschechoslowakei noch sozialistische Bruderstaaten waren.

Der Rüstungswettlauf mit dem Westen war teuer, Kuba steht bei den Tschechen deswegen bis heute mit 276 Millionen Dollar in der Kreide. Doch weil das Land so viel Geld nicht hat, hat man der Regierung in Tschechien nun einen besonderen Vorschlag gemacht.

Rum? Medizin!

Man könne die Schulden ja nicht in Dollar zurückzahlen, sondern in Rum. Oder: Weil man nicht flüssig ist, zahlt man mit Flüssigem. Ein Vertreter des tschechischen Finanzinisteriums sagte allerdings, sein Land würde es bevorzugen, wenn Kuba doch lieber in Dollar zahlte. Zudem seien die Tschechen eher Bier- als Rumtrinker.

Bei den Verhandlungen hat Tschechien allerdings auch gleich ein Gegenangebot gemacht: Kuba könne teilweise auch mit Medikamenten bezahlen. Blöd nur: Kubanische Medikamente sind in der Europäischen Union nicht zugelassen - Rum allerdings schon.

Und der ist ja manchmal auch besser als jede Medizin.

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