Kobane ist frei: IS-Terroristen vollständig vertrieben

Kurdische Einheiten haben die IS-Terrormiliz vollständig aus der umkämpften nordsyrischen Stadt Kobane vertrieben. Das meldet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Erfolgsmeldungen aus Kobane: Die Widerstandskämpfer sollen die Terroristen des IS aus Kobane ins Umland vertrieben haben.
dpa Erfolgsmeldungen aus Kobane: Die Widerstandskämpfer sollen die Terroristen des IS aus Kobane ins Umland vertrieben haben.

Kobane - Nach monatelangen heftigen Kämpfen haben kurdische Einheiten die nordsyrische Stadt Kobane vollständig von der IS-Terrormiliz befreit. Die Kurden seien nun dabei, im Osten der Stadt Häuser auf der Suche nach Sprengladungen zu durchkämmen, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag. Kurden-Sprecher Idriss Nassan bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Information. "Dies ist ein Sieg für alle Kurden", sagte er.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte im vergangenen September ihren Vormarsch auf Kobane begonnen. Die Stadt liegt an der Grenze zur Türkei in einer Enklave, die vor allem von Kurden bewohnt wird. Zunächst überrannten IS-Kämpfer die Dörfer im Umland von Kobane und trieben Zehntausende Menschen in die Flucht. Von Kobane konnten die Extremisten teilweise mehr als die Hälfte unter Kontrolle bringen.

Mit Hilfe von Luftangriffen der USA und ihrer arabischen Verbündeten gelang es den Kurden jedoch, die Extremisten nach und nach zurückzudrängen. Sie erhielten dafür auch Unterstützung von Kurden aus dem Irak, die schwere Waffen nach Kobane brachten. Die IS-Terrormiliz beherrscht jedoch weiterhin das Umland Kobanes.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren