Knapp 1000 türkische Fahndungsbitten seit Putschversuch

Seit dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 haben die dortigen Behörden das Bundeskriminalamt einem Medienbericht zufolge 990-mal via Interpol um eine Fahndung gebeten.
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Seit dem Putschversuch greift der türkische Präsident Erdogan hart gegen angebliche Staatsfeinde und Regierungskritiker durch.
Pool Presidential Press Service/AP/dpa Seit dem Putschversuch greift der türkische Präsident Erdogan hart gegen angebliche Staatsfeinde und Regierungskritiker durch.

Berlin - Seit dem Putschversuch in der Türkei im Juli 2016 haben die dortigen Behörden das Bundeskriminalamt einem Medienbericht zufolge 990-mal via Interpol um eine Fahndung gebeten.

Das schrieb die "Welt" (Samstag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. In 925 Fällen wollten die türkischen Behörden demnach eine Festnahme erwirken, in 65 Fällen sollte dem Bericht zufolge der Aufenthalt der Personen festgestellt werden. Wie oft die deutschen Behörden dem Wunsch der türkischen Kollegen nachkamen, blieb offen.

Mitte September 2018 hatte die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf eine Antwort des Justizministeriums auf eine Linksfraktion-Anfrage von 848 Fahndungsbitten berichtet.

Seit dem Putschversuch greift die türkische Regierung hart gegen angebliche Staatsfeinde und Regierungskritiker durch.

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