Keine Hinweise auf Islamisten-Netzwerk in Geheimdiensten

Ermittler haben nach der Festnahme des mutmaßlichen Islamisten beim Verfassungsschutz keine Erkenntnisse über ein extremistisches Netzwerk, das den Geheimdienst unterwandern will.
| dpa
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Berlin - Nach der Festnahme des mutmaßlichen Islamisten beim Verfassungsschutz haben Ermittler keine Erkenntnisse über ein extremistisches Netzwerk, das den Geheimdienst unterwandern will. Es lägen keine Hinweise auf die Existenz eines solchen Netzwerkes vor, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Sicherheitskreisen. Dennoch werde der Innenschutz bei Behörden wie dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) oder dem Bundesnachrichtendienst (BND) nach entsprechenden Äußerungen des festgenommenen 51-Jährigen bei dieser Thematik besonders wachsam sein.

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Das Recherchenetzwerk aus "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR hatte aus einer ersten Vernehmung des Mannes berichtet, in der dieser angedeutet habe, es gebe einen großen Plan zur Unterwanderung des Verfassungsschutzes. Er sei nur Teil eines Räderwerkes, das auch nach seiner Festnahme weiterhin existiere. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hatte am Mittwoch angekündigt, sein Amt werde die Einstellungspraxis nochmals überprüfen. Man werde den Fall "gründlich aufarbeiten, um zu sehen, was wir daraus lernen können".

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