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Keine Beschränkungen für Geimpfte? Heftige Neiddebatten

Der AZ-Korrespondent Stefan Lange über Erleichterungen für Geimpfte.
| Stefan Lange
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Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Ersten in der Pandemie das Ende aller Corona-Maßnahmen für vollständig Geimpfte fordern würden. Mit dem Thema kann man sich beliebt machen, noch dazu kurz vor der Bundestagswahl.

40 Prozent der Deutschen sind vollständig geimpft

Beim Blick auf die Zahlen aber schrumpft die Begeisterung. Knapp 40 Prozent der Gesamtbevölkerung sind vollständig geimpft. Die Erleichterungen kämen nur einer Minderheit zugute, während die große Mehrheit weiter außen vor wäre.

Frühestens im September wird jeder in Deutschland ein erstes Impfangebot haben. Bis dahin würde es heftige Neiddebatten geben.

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Diese Lösung würde die Gesellschaft vereinen

Es gab einmal die Idee, die Herdenimmunität abzuwarten und dann die Beschränkungen zu streichen. Sie ist irgendwie unter den Tisch gefallen, aber immer noch gut.

Diese Lösung würde die Gesellschaft vereinen: Die Impfwilligen, die Skeptischen und auch die, die noch keinen Impftermin bekommen haben.

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