Kampfsport-Unternehmer als Sprecher im Weißen Haus?

Der Sprecherposten im Weißen Haus ist seit Wochen unbesetzt. Nach der Schlappe bei der Parlamentswahl prescht Präsident Donald Trump mit einem ungewöhnlichen Kandidaten vor. Meint er es ernst?
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Dana White (r) führt die Kampfsport-Liga UFC. (Archivbild)
Dana White (r) führt die Kampfsport-Liga UFC. (Archivbild) © Mark Schiefelbein/AP/dpa
Washington

US-Präsident Donald Trump hat den Kampfsport-Unternehmer Dana White als nächsten Sprecher des Weißen Hauses ins Gespräch gebracht. Er habe den Job White angeboten, schrieb Trump in einem Beitrag auf seiner Online-Plattform Truth Social. "Dana, bitte nimm den Job an", schrieb der Präsident. 

White habe die "unorthodoxe Idee" abgelehnt, berichtete einige Stunden später der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf eine informierte Person. Das Promiportal TMZ schrieb dagegen unter Verweis auf ihre Quellen, White wolle sich am Montag mit Trump im Oval Office im Weißen Haus treffen, um "die Dinge zu besprechen".

UFC-Kämpfer als "Assistenten" 

Zunächst stand die Frage im Raum, ob es ein ernst gemeintes Jobangebot an White gab oder der Beitrag Teil einer Kampagne des Präsidenten gegen die Demokratische Partei war, die bei der Parlamentswahl einen erdrutschartigen Sieg gegen Trumps Republikaner erzielt hatte. Er habe White auch gebeten, Kämpfer der von ihm geführten Kampfsport-Liga UFC als "Assistenten" mitzubringen, fuhr Trump fort. Man brauche diese Leute zum Schutz vor den "wahnsinnigen Linken". White veröffentlichte als Instagram-Story ein Bild von sich am Podium im Briefing-Raum des Weißen Hauses und dazu den Text: "Auf zu einem neuen Kapitel."

Der Sprecherposten im Weißen Haus ist schon seit Wochen unbesetzt. Die im Oktober eingesetzte Katie Zacharia gab das Amt nach nur wenigen Tagen auf. Sie hatte nur eine kurze Pressekonferenz gegeben, in der sie mit Unsicherheit auffiel.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.