"Jetzt heißt es anpacken": Söder zeigt sich in Neujahrsansprache optimistisch

Die Welt sei rauer geworden, sagt der Ministerpräsident in seiner Neujahrsansprache. Und will den Menschen doch Mut machen.
AZ/ dpa |
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Ministerpräsident Söder wählt zum Jahreswechsel nachdenkliche Worte. (Archivbild)
Ministerpräsident Söder wählt zum Jahreswechsel nachdenkliche Worte. (Archivbild) © Malin Wunderlich/dpa

Zum Jahreswechsel hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Menschen im Freistaat trotz aller Krisen zu Zuversicht aufgerufen. "Die kommenden Jahre werden uns einiges abverlangen. Aber sie bieten auch Chancen", sagte Söder in seiner Neujahrsansprache und fügte hinzu: "Ich bin Optimist. Gemeinsam werden wir zeigen, dass wir die richtigen Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit haben."

Der Ministerpräsident betonte: "Wir haben es im Kreuz, etwas zu verändern. Jetzt heißt es anpacken. Bayern ist ein starkes Land mit starken Menschen."

Frieden, Freiheit und unsere liberalen Demokratien stünden unter Druck, sagte Söder laut vorab verbreitetem Manuskript. "Die Welt um uns herum ist rauer geworden – und das spüren wir leider auch bei uns."

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Deutschland befinde sich mitten in einer Phase tiefgreifender Veränderung. Söder betonte dabei aber auch: "Gerade in herausfordernden Zeiten bleibt der Freistaat eine Festung für Freiheit und Demokratie." Hier solle "jeder sein Glück machen können".

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  • Bongo am 03.01.2026 20:42 Uhr / Bewertung:

    Antwort an den wahren Tscharlie:
    Das hast Du völlig richtig erkannt. Viele ausländische Mitarbeiter sind sehr tüchtig, weil sie sich ihr Glück in Deutschland erarbeiten wollen. Es gibt aber auch Faule, die keine Lust haben, sich zu beweisen, sondern aufs Glück hoffen!

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  • Bongo am 03.01.2026 09:44 Uhr / Bewertung:

    Antwortan JENZZ:
    In DE sind über 28 Mio Menschen ehrenamtlich tätig. Die alle entsprechend zu bezahlen würde jeden finanziellen Rahmen z.B. für Kommunen undVereine sprengen. Der Staat fördert das mit derEhrenamtspauschale, die auch heuer wieder erhöht wurde. Werden Retter oder Feuerwehrleute zum Einsatz gerufen, erhalten sie in der Regel ohnehin Lohnfortzahlung. Ein privater Arbeitgeber kann sich den Aufwand hierfür erstatten lassen. Und ein bisschen ehrenamtliche Arbeit für unser Land und die Gesellschaft darf unser Staat, gerade von jungen Leuten, schon fordern. Ich habe einst für unser Land 18 Monate in Vollzeit geopfert, nur für ein paar Mark Wehrsold,der nicht einmal für eine Tankfüllung zum Heimfahren gereicht hat.Wir haben deswegen nicht gejammert und gewinselt! Und bei der Freiwilligen.Feuerwehr war man selbstverständlich im Einsatz. Der Lohn war vielleicht mal eine Brotzeit und ein paar Maß Bier für alle, die der Bügrgermeister aus seiner Tasche bezahlt hat.

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  • JENZZ am 03.01.2026 15:53 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Bongo

    @ Bongo: Da bin ich Ihrer Meinung, dass jeder in irgendeiner Weise dem Gemeinwohl dienen kann und soll. Mir ging es mehr darum, herauszustellen, dass dies leider zu einer Art staatlichem Geschäftsmodell geworden ist, Strukturen schon planerisch auf dem Ehrenamt aufzubauen. In der Firma x oder in der Staatskanzlei sind ja auch keine Menschen ehrenamtlich tätig, sondern werden für Ihre Tätigkeit mehr oder weniger angemessen entlohnt. Bspw. ein ehrenamtlich tätiger Gemeinderat, der seine Aufgaben halbwegs ernst nimmt, kommt im Jahr auf ca. 500 Stunden Arbeit und "verdient" über de Sitzungsgelder dann hochgerechnet 50ct pro Stunde.

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