Israels Militär beendet weitere Angriffswelle im Iran

Die USA führen laut eigenen Angaben Gespräche mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung, der Iran dementiert. Israel Armee setzt ihre Angriffe auf Ziele in dem Land fort.
dpa |
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Israels Luftwaffe hat erneut Ziele im Iran angegriffen.
Israels Luftwaffe hat erneut Ziele im Iran angegriffen. © Vahid Salemi/AP/dpa
Teheran/Tel Aviv

Ungeachtet der von den USA verkündeten Gespräche mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Kriegs hat Israels Luftwaffe laut Militärangaben wieder Stellungen der iranischen Führung ins Visier genommen. Eine weitere Angriffswelle auf Ziele in Irans Hauptstadt Teheran sei beendet worden, teilte die israelische Armee am Abend mit. Zuvor hatte sie am Nachmittag neue Angriffe dort gemeldet. 

Ins Visier genommen habe das Militär dabei ein Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden, hieß es nun. Dieses soll sich den Angaben zufolge inmitten ziviler Infrastruktur befunden haben. Unter anderem sei präzise Munition eingesetzt worden, um Unbeteiligte zu schonen, teilte die Armee weiter mit. Die Angaben ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

In dem Hauptquartier haben die iranischen Revolutionsgarden laut Israels Militär unter anderem Lagebeurteilungen ausgeführt. Zudem seien die Basidsch-Einheiten von dort aus befehligt worden. Die paramilitärische Basidsch-Miliz ist für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt. 

Israels Armee teilte am Abend weiterhin mit, sie habe in der Nacht zuvor unter anderem auf ein Hauptquartier der Revolutionsgarden zur Luftverteidigung sowie auf wichtige Waffenproduktionsstätten gezielt.

Der Iran hatte am Morgen und Vormittag auch wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Viele Menschen im Land mussten sich deshalb zeitweise in Schutzräume begeben. Berichte über Verletzte bei dem Beschuss aus dem Iran gab es zunächst nicht.

Der Iran sagt derweil, dass es keine Gespräche oder Verhandlungen mit den USA gegeben habe. Bislang hatte es nur indirekte Gespräche gegeben wie zuletzt im Oman.

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