IAEA: Schäden nahe iranischem Atomzentrum in Isfahan

Bereits im Vorjahr wurden Irans Atomanlagen bombardiert. Nun werden wieder Schäden in oder nahe dieser Einrichtungen gemeldet. UN-Atomwächter warnen die Kriegsparteien.
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Die IAEA beobachtet die Lage im Iran mit Hilfe von Satellitenbildern. (Archivbild)
Die IAEA beobachtet die Lage im Iran mit Hilfe von Satellitenbildern. (Archivbild) © Heinz-Peter Bader/AP/dpa
Wien

Nahe dem iranischen Atomtechnologiezentrum in Isfahan sind nach Angaben der UN-Atomwächter zwei Gebäude beschädigt worden. Es seien aber keine Gebäude betroffen, in denen sich nukleares Material befinde, und es bestehe daher auch aktuell kein Strahlungs-Risiko, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien auf X mit.

IAEA-Chef Rafael Grossi wiederholte jedoch auf X seinen Aufruf an die Kriegsparteien, maximale Zurückhaltung zu üben, um einen Atomunfall zu verhindern.

Die IAEA geht davon aus, dass hoch angereichertes Uran unterirdisch in Isfahan gelagert wird, wie aus dem jüngsten Iran-Bericht der Organisation vergangene Woche hervorging. Uran kann als Reaktor-Brennstoff genutzt oder für Atomwaffen weiterverarbeitet werden - Teheran bestreitet aber, solche Waffen zu entwickeln.

Am Dienstag hatte die IAEA neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Vereinigten Staaten und Israel hatten bereits im Juni 2025 Irans Atomanlagen bombardiert und stark beschädigt.

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