Irans Regierung rechnet mit neuen Angriffen

Angesichts der Drohungen aus den USA rechnet Irans Regierung mit neuen Angriffen. Erneut ist ein pakistanischer Vermittler in Teheran zu Gesprächen. Hat Diplomatie eine Chance?
dpa |
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Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi ist zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. (Archivbild)
Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi ist zu Gesprächen in Teheran eingetroffen. (Archivbild) © W.K. Yousufzai/AP/dpa
Teheran

Irans Regierung rechnet inmitten militärischer Spannungen mit neuen Angriffen. "Die offenen und verdeckten Bewegungen des Feindes zeigen, dass er eine neue Runde des Krieges anstrebt", sagte Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf in einer Audiobotschaft, die iranische Medien verbreiteten. Die Streitkräfte hätten die Waffenruhe bestmöglich genutzt, um ihre Fähigkeiten wiederaufzubauen, erklärte er.

Unterdessen ist Pakistans Innenminister Mohsin Naqvi zum zweiten Mal in dieser Woche für Gespräche mit iranischen Regierungsvertretern in Teheran. Dort traf er zunächst seinen Amtskollegen Eskandar Momeni, wie der staatliche Rundfunk berichtete. Naqvi war bereits zu Beginn der Woche im Iran. Dabei traf er sich unter anderem mit Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi, die Irans Verhandlungen mit den USA führen.

Innenminister Naqvi gilt als enger Vertrauter des pakistanischen Militärführers Asim Munir, der gute Kontakte zu US-Präsident Donald Trump pflegen soll. Ende Februar hatten die USA und Israel einen Krieg gegen den Iran begonnen. Seit Anfang April gilt eine Waffenruhe. Danach kam es zu Verhandlungen. Pakistan hatte in den vergangenen Wochen intensiv vermittelt.

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