Sender: Republikanerin verliert Senatssitz in South Carolina

Sie trat für die Wahl an, obwohl sie politisch zuvor nie in Erscheinung getreten war. Ihr Hintergrund: Darline Graham Nordone hatte einen prominenten Bruder. Der Plan ging nicht auf.
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Die Demokratin Annie Andrews gewinnt den Senatssitz im Bundesstaat South Carolina.
Die Demokratin Annie Andrews gewinnt den Senatssitz im Bundesstaat South Carolina. © Mic Smith/AP/dpa
Columbia

Niederlage für die Partei von US-Präsident Donald Trump: Die Republikaner haben im US-Bundesstaat South Carolina Hochrechnungen zufolge einen weiteren Senatssitz an die Demokraten verloren. Die von Präsident Donald Trump unterstützte Kandidatin Darline Graham Nordone unterlag bei der Parlamentswahl der Demokratin Annie Andrews, wie die Sender NBC News und CBS News auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wählerbefragungen berichteten.

Graham Nordone ist die Schwester des im Sommer gestorbenen Senators Lindsey Graham. Analysten des überparteilichen "Cook Political Report" hatten die Chancen für einen Sieg für die Republikaner höher eingestuft als für die Demokraten. 

Der Bundesstaat an der Ostküste mit 5,6 Millionen Einwohnern wird seit Jahrzehnten von Republikanern regiert. Auch bei der Präsidentschaftswahl liegen republikanische Kandidaten traditionell vor der Konkurrenz der Demokraten.

Graham Nordones Kandidatur war auch deshalb bemerkenswert, weil die 62-Jährige vor dem Tod ihres Bruders nicht politisch in Erscheinung getreten war. Sie hatte ihren Wahlkampf stark auf die Unterstützung Trumps ausgerichtet und auf ihren Bruder, dessen Erbe sie fortführen wollte. Sie warb mit konservativen Werten.

Der einflussreiche Senator Lindsey Graham, ein enger Verbündeter Trumps und eine der wichtigsten außenpolitischen Stimmen in Washington, war im Juli im Alter von 71 Jahren überraschend an den Folgen einer Gefäßerkrankung gestorben. Er war als Kandidat für die Zwischenwahlen - die Midterms - bereits gesetzt gewesen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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