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Grundrechte für Geimpfte: Es gibt da ein Problem

Der Landtags-Korrespondent Ralf Müller über Lockerungen und Lösungen.
| Ralf Müller
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Es sollte inzwischen klar sein: Wenn von einem Bürger keine Gefahren mehr für sich und andere ausgehen, müssen ihm seine Grundrechte wiedergegeben werden. Alles andere ist verfassungswidrig. Der Umstand, dass andere sich benachteiligt fühlen, rechtfertigt es nicht, Immunisierte in Quarantäne zu zwingen oder in der Nacht einzusperren.

Es braucht einen fälschungssicheren einheitlichen Nachweis

Allerdings gibt es da ein kleines Problem: Wie sollen die Geimpften und Genesenen ihre Freiheiten einfordern? Mit Impfpässen, die mit jedem besseren Farbkopierer zu fälschen sind? Oder mit irgendwelchen Bescheinigungen von Kliniken über eine durchgemachte Infektion? Was sollen Gastwirte, Hoteliers und Polizeibeamte machen, wenn ihnen solche Papiere in bunter Vielfalt unter die Nase gehalten werden?

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Es braucht einen halbwegs fälschungssicheren einheitlichen Nachweis, wenn man sicher gehen will - und darauf legen wir in Deutschland ja großen Wert. Nur hat man leider im Zuge der Pandemie den Glauben an rasche und einfache Lösungen verloren. Sollte es wieder Monate dauern, bis man einen Immunitätsausweis in der Hand hat, steht die nächste Ärger-Welle ins Haus.

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