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Grüne Kanzlerkandidatin: Kein Spaziergang

Der AZ-Korrespondent Claus Schöner zur Kandidatenkür der Grünen.
| Claus Schöner
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Eine Überraschung ist es nicht, dass die Partei der Emanzipation mit dem weiblichen Teil der Doppelspitze antritt. Annalena Baerbock hat sich in komplizierte Themen eingearbeitet, sie besitzt Selbstbewusstsein und rhetorisches Geschick und hat den Grünen einen Hauch Glamour verpasst - weit weg vom einstigen Strickpulloverimage der Sonnenblumenpartei.

Doch es gibt genug Angriffsfläche, denn die Grünen stehen für politische Eingriffe, für den starken Staat, der die Bürger ans Händchen nimmt und ihnen sagt, was gut für sie ist. Darauf wird sich vor allem die Union einschießen, mit der die Grünen um das Kanzleramt konkurrieren. Selbst wenn die sich gerade zerlegt: Ein Spaziergang wird der Wahlkampf für die Grünen nicht.

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