Griechenland-Pleite: Kommt jetzt der "Geuro"?

Laut "Bild" denkt die Regierung in Griechenland offenbar über die Einführung einer zweiten Währung nach. Der Vorschlag: Beamten-Gehälter und Renten werden nicht in Euro, sonder in "Geuro"-Schuldscheinen ausbezahlt.
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Führt Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bald den "Geuro" ein?
dpa Führt Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis bald den "Geuro" ein?

Wie die Bild-Zeitung berichtet, denkt die Regierung in Griechenland offenbar über die Einführung einer zweiten Währung nach. Der Vorschlag: Beamten-Gehälter und Renten werden nicht in Euro, sonder in "Geuro"-Schuldscheinen ausbezahlt.

Athen/München - Die Rettungsvorschläge für das kurz vor der Staatspleite stehende Griechenland gehen weit auseinander: Griechenland raus aus dem Euro (Grexit), doch ein weiteres Milliarden-Hilfspaket schnüren, strengere Sparauflagen verordnen – und jetzt, mehr oder weniger, neu: Eine zweite Währung einführen.

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Laut einem Bericht der Bild, stellt die Athener Regierung derzeit Überlegungen an, neben dem Euro eine zweite Währung einzuführen: den "Geuro".

Offenbar hat sich Griechen-Finanzminister Yanis Varoufakis bereits über den vom Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, ins Spiel gebrachten Vorschlag informieren lassen.

Mayers "Geuro"-Plan lautet demnach: Der Staat zahlt seine Beamten-Gehälter und Renten nicht mehr in Euro aus, sondern verteilt sogenannte "Geuro"-Schuldscheine. Die Bürger sollen damit ganz normal einkaufen und zum Friseur gehen können und auch ihre Mieten bezahlen.

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Laut Mayer wäre durch die Einführung der neuen Währung ein Grexit vorerst abgewendet. Einen weiteren Vorteil sieht der Volkswirt darin, dass der "Geuro" sofort eingeführt werden könnte. Die Geldscheine seien innerhalb weniger Wochen gedruckt.

Aus Athen heißt es allerdings nach wie vor, man denke nicht über eine zweite Währung nach – zumindest offiziell.

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