Gewerkschaft: Immer mehr Anfeindungen belasten Polizei

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft will mehr Rückhalt für Beamtinnen und Beamte - und nennt Rassismus-Vorwürfe "üble Hetze".
| dpa
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"Anfeindungen, Angriffe, pauschale Verdächtigungen und purer Hass": Gewerkschaftschef Rainer Wendt beklagt fehlende Wertschätzung für die Polizei (Symbol).
"Anfeindungen, Angriffe, pauschale Verdächtigungen und purer Hass": Gewerkschaftschef Rainer Wendt beklagt fehlende Wertschätzung für die Polizei (Symbol). © Christoph Soeder/dpa
Berlin

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat eine zunehmende Respektlosigkeit und Anfeindungen gegenüber Polizisten beklagt. "Wir brauchen mehr Respekt und mehr Wertschätzung für unsere Polizei", sagte der Bundesvorsitzende Rainer Wendt der "Passauer Neuen Presse".

"Es ist nicht nur die Zahl der Einsätze, die bedrücken und belasten. Es sind Anfeindungen, Beleidigungen, Angriffe und Gewalt, pauschale Verdächtigungen und purer Hass, die den Frauen und Männern im Einsatz entgegenschlagen."

Wendt beklagte zudem "üble Hetze über angeblich strukturellen Rassismus und Polizeigewalt und ein Klima der Verachtung und Respektlosigkeit". Die Einsatzkräfte bräuchten die Gewissheit, "dass die zivile Führung unseres Landes hinter ihr steht, anders ist staatliche Autorität nicht zu sichern. Und ohne staatliche Autorität ist gesellschaftlicher Zusammenhalt nicht zu sichern". Daneben kündigte Wendt eine Kampagne unter dem Motto "Polizeiwertschätzen" an. In den vergangenen Wochen hatten unter anderem rechtsextreme Chatgruppen von Polizisten in mehreren Bundesländern für Aufsehen gesorgt.

© dpa-infocom, dpa:201102-99-173503/3

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