Gedenken an Studentenaufstand: Athen rüstet sich

Mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen versucht die Athener Polizei Ausschreitungen am heutigen 38. Jahrestag der blutigen Niederschlagung eines Studentenprotestes zu verhindern. Die Studenten hatten 1973 gegen das Militärregime rebelliert.
dpa |
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Athen - Der Gedenktag wird mit einer Feierstunde am Mahnmal für die damals umgekommenen Bürger und einem anschließenden Marsch zur US-Botschaft begangen. Am Rande des Gedenkmarsches liefern sich fast jedes Jahr autonome Gruppierungen Straßenschlachten mit der Polizei.

Der Protest der Studenten im Athener Polytechnikum am 17. November 1973 gilt als Höhepunkt des Widerstandes gegen die Militärregierung unter den Diktatoren Georgios Papadopoulos und Dimitrios Ioannidis (1967-1974). Bei der Niederschlagung der Rebellion wurden Dutzende Menschen getötet.

Seit den frühen Morgenstunden sind Tausende Polizisten im Athener Stadtzentrum im Einsatz. Ab Mittag werden wichtige U-Bahnhöfe geschlossen. Die Gedenkveranstaltung ist für 13.00 Uhr MEZ angesetzt. Wegen der Sozialkürzungen ist die Stimmung in Griechenland gereizt.

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