Kommentar

Gaskrise: Das wird nicht reichen

AZ-Korrespondent Christian Grimm über die Vorbereitungen auf den Gas-Notstand.
| Christian Grimm
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
3  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen

Robert Habeck arbeitet Tag und Nacht daran, dass die Gaskrise nur teuer wird. Er wird wohl bei Uniper einsteigen und weitere Milliarden zur Verfügung stellen, damit die Versorger in den kommenden Wochen Gas einkaufen. Das wird nicht reichen. Am Ende wird es darum gehen, wer die Last trägt. Als einziger kann sich der Staat verschulden, ohne pleitezugehen.

Schuldenbremse muss ein weiteres Mal ausgesetzt werden

Wenn es im nächsten Jahr noch nennenswerte Industrie geben und Leute ihre Stromrechnung bezahlen können sollen, geht das nur mit massiver staatlicher Hilfe. Finanzminister Christian Lindner kann sich darauf einstellen, dass er eine Notfallkasse Energie füllen muss. Die Schuldenbremse muss ein weiteres Mal ausgesetzt werden, aber die Lage rechtfertigt es. Sozialer Friede und wirtschaftliche Perspektiven sind sonst bedroht.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
3 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
Ladesymbol Kommentare