Ganztags-Grundschule: Nicht nur verwahren

Der AZ-Korrespondent Claus Schöner über die Ganztags-Grundschule.
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Schüler melden sich im Unterricht.
Daniel Reinhardt/dpa Schüler melden sich im Unterricht.

Viele Eltern kennen das Problem: Sie haben eine Kita mit guter Ganztagsbetreuung gefunden und können Familie und Beruf endlich unter einen Hut bringen. Dann kommt das Kind in die Grundschule – und steht mittags wieder auf der Matte. Schon droht der Karriereknick, von dem Mütter in besonderem Maße betroffen sind.

Es ist deshalb grundsätzlich erfreulich, dass das Bundeskabinett gestern einen Rechtsanspruch für die Ganztagsbetreuung von Grundschülern auf den Weg gebracht hat. Allerdings sollten Bund, Länder und Kommunen nicht die alten Fehler wiederholen: Es darf nicht nur um Plätze, sondern muss auch um eine echte, hochwertige Betreuung gehen. Es reicht nicht, Kinder zu verwahren. Die Chance muss genutzt werden, ihnen etwas beizubringen. Die Lust am Lernen zu fördern und ihre Talente herauszukitzeln.

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