Für immer Sommerzeit

AZ-Chefredakteur Michael Schilling über das Ende der Zeitumstellung.
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AZ-Chefredakteur Michael Schilling über das Ende der Zeitumstellung.
Daniel Naupold/dpa AZ-Chefredakteur Michael Schilling über das Ende der Zeitumstellung.

Die Uhr ist eine Erfindung von Menschen für Menschen. Die Zeit zweimal im Jahr umzustellen, nervt viele; nicht wenige leiden körperlich darunter. Einen wirtschaftlichen Nutzen hat die Zeitumstellung ebenfalls nicht. Was in der Summe nur den Schluss zulässt: Weg damit!

Und dann? Ein "Zurück nach früher" muss und darf es nach 40 Jahren mit der Zeitumstellung nicht geben.

Ein "Zurück nach früher" darf es nicht geben

Die künftige "Normalzeit"sollte sich vielmehr nach der Lebensrealität im 21. Jahrhundert richten, und die sieht so aus, dass immer mehr Menschen bis nach 18 Uhr arbeiten. Die (und nicht nur die!) wünschen sich noch etwas Tageslicht im Feierabend, wenigstens außerhalb der Wintermonate. Das steigert die Lebensqualität.

Dann wird es aber morgens so spät hell!, rufen Winterzeit-Befürworter. Denen entgegnen Schlafforscher und Psychologen schon lang, dass in viel mehr Menschen, auch Kindern, eine Nachtigall schlummert statt einer Lerche: Öffnet Schulen und Fabriken später!

Harmonisiert das Leben! Genau dazu soll die Uhrzeit dienen. Und nicht der Nostalgie oder dem Selbstzweck.

Lesen Sie hier: EU-Parlament stimmt für Abschaffung der Zeitumstellung

 

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