Führungswechsel am Hauptstadtflughafen: Mühlenfeld geht

Der Berliner Flughafenchef Karsten Mühlenfeld verlässt vorzeitig das Unternehmen. Er habe eine Vertragsauflösung unterschrieben, erfuhr die dpa aus Aufsichtsratskreisen.
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Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB), Karsten Mühlenfeld, steht in Berlin während einer Pressekonferenz vor einer Projektion, auf der das Kürzel "FBB" für Flughafen Berlin Brandenburg zu lesen ist. Der Berliner Flughafenchef Karsten Mühlenfeld verlässt vorzeitig das Unternehmen.
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB), Karsten Mühlenfeld, steht in Berlin während einer Pressekonferenz vor einer Projektion, auf der das Kürzel "FBB" für Flughafen Berlin Brandenburg zu lesen ist. Der Berliner Flughafenchef Karsten Mühlenfeld verlässt vorzeitig das Unternehmen.

Nachdem er eine Vertragsauflösung unterschrieben hat, verlässt der Berliner Flughafenchef Karsten Mühlenfeld verlässt vorzeitig das Unternehmen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Aufsichtsratskreisen. Zuvor hatte der Tagesspiegel darüber berichtet. Nachfolger könnte der Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup werden, der am Vormittag in einer Sitzung des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats favorisiert worden war. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Ergebnisse der Sondersitzung sollen am Nachmittag verkündet werden.

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Mühlenfeld war 2015 als Nachfolger von Hartmut Mehdorn nach Berlin gekommen. Zuletzt hatte er sich mit dem Aufsichtsrat überworfen, indem er den Technikchef auf der Baustelle für den neuen Hauptstadtflughafen auswechselte, obwohl die Kontrolleure dagegen waren.

Damit gibt es nach zwei Jahren den nächsten Führungswechsel bei dem politisch umkämpften Flughafen-Projekt. Airlines hatten zuvor davor gewarnt, sich von Mühlenfeld zu trennen. Sie fürchten weitere Verzögerungen an dem Flughafen, der eigentlich schon seit mehr als fünf Jahren in Betrieb sein sollte. Technikprobleme, Planungsfehler und Baumängel verzögern jedoch die Fertigstellung.

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